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Günter Grass

Günter Wilhelm Grass (* 16. Oktober 1927 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig als Günter Wilhelm Graß; † 13. April 2015 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Grass gehörte seit 1957 zur Gruppe 47 und wurde mit seinem Debütroman Die Blechtrommel 1959 zu einem international geachteten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur (Quelle: Wikipedia).

Eröffnung mit Pomp und Circumstance
Churchill zu Gast bei Grass in der bedeutsamsten Ausstellung des Museums

Winston Churchill – eine der wichtigsten politischen Personen des 20. Jahrhunderts. Das weiß man, das haben wir in der Schule alle gelernt. Auch, dass er den Nobelpreis für Literatur verliehen bekam, gehört zur Allgemeinbildung. Diese Kombination allein ist schon bemerkenswert: Staatsmann und Literat und in beiderlei Hinsicht von Weltruf.

Der Danziger Trommler mit den drei Stöcken
Günter Grass‘ „Blechtrommel“ im Großen Haus

Vergleichbar der Aufgabe, die Quadratur des Kreises konstruktiv zu beweisen, ist es, aus einem romanhaften Wälzer, der zudem noch durch Fabulierlust besticht, ein bühnenwirksames Stück zu machen. Das Theater Lübeck gibt nicht auf, das zu versuchen. Nach allerlei Experimenten mit den epischen Großtaten des lübschen Hausdichters Thomas Mann in den vergangenen Spielzeiten folgte in dieser nun der andere Hansestädter und Nobelpreisträger, der von Lübeck adoptierte Günter Grass.