Besondere Bedeutung anerkannt
Seegrenzschlachthof wird Denkmal

Jörg Sellerbeck, Jr.Von

Bereits im Jahr 1989 hatte Hanna Schuldt, einst Mitarbeiterin der Lübecker Denkmalpflege, Geschichte und Gebäudebestand der Lübecker Schlachthöfe und Viehmärkte in einer internen Stellungnahme beschrieben.

Bei den Schlachthöfen sind zu unterscheiden: a) der städtische Schlachthof, auf Beschluss von Rat und Bürgerschaft von 1883 errichtet, und b) der unmittelbar angrenzende, aufgrund eines 1926 erlassenen Importverbots von Lebendvieh in den Jahren 1928/29 errichtete Seegrenzschlachthof. Baumaßnahmen auf dem gesamten Gelände hatten zwar wiederholt in den bauzeitlichen Bestand eingegriffen. Für eine Unterschutzstellung des Ensembles oder von Teilen der im Rahmen einer inzwischen bis auf die Dachflächen völlig von Umbauungen versteckten Altbausubstanz sah die Amtsleitung jedoch bislang keine Veranlassung. Auslöser für das aktuell noch nicht abgeschlossene Prüfungsverfahren ist nun die Beteiligung der Abteilung Denkmalpflege im Rahmen des von der Lübecker Bürgerschaft gefassten Aufstellungsbeschlusses für einen neuen Bebauungsplan, der wesentliche Teile des alten Seegrenzschlachthofs einbezieht.

Der in diesem Zusammenhang bereits laut gewordenen Kritik sei bereits an dieser Stelle entgegnet, dass der Denkmalpflege seit Jahren die personellen und materiellen Ressourcen vorenthalten werden, um in regelmäßigen Abständen eine aktive Bestandsinventarisation zu betreiben, also ohne fremdbestimmte Veranlassung eigeninitiativ auf dem gesamten Lübecker Stadtgebiet Bauwerk für Bauwerk auf seine Denkmalfähigkeit und Denkmalwürdigkeit hin zu überprüfen. Der Lübecker Denkmalpflege kann kein Vorwurf gemacht werden, sich nicht schon frühzeitiger in die innerhalb der Bauverwaltung geführte Diskussion um die Entwicklung des betreffenden Areals eingeschaltet zu haben. Nein, im Gegenteil, der Bauverwaltung wie der im Bauausschuss handelnden Vertreter der politischen Parteien muss vorgehalten werden, dass sie nicht ein einziges Mal in Erwägung gezogen haben, die Denkmalpflege frühzeitig in die Überlegungen einzubeziehen, die bereits zu drei Vorentwürfen für einen neuen Bebauungsplan geführt haben.

Blick über das Dach des Verwaltungsgebäudes auf die GroßviehschlachthalleBlick über das Dach des Verwaltungsgebäudes auf die Großviehschlachthalle

Der geschichtliche, städtebauliche und architektonische Wert des betroffenen Areals war spätestens 2013 mit deren ausführlicher Darstellung in Wort und Bild in den Bürgernachrichten Nr. 112 bekannt (siehe S. 12-17).

Aufgrund der offiziell gestarteten Bauleitplanung hat die Lübecker Abteilung Denkmalpflege sowohl mit eigenen Kräften als auch mit Hilfe eines externen Gutachters das den Aufstellungsbeschluss umfassende Gebiet sowie die mit den ehemaligen Schlachthöfen sachlogisch zusammenhängenden Grundstücke und Bauwerke eingehend untersucht. Im Ergebnis wurde ein „herausragender logistischer […], städtebaulicher und industriegeschichtlicher Wert“ festgestellt. Das Areal bildet „mit den Gebäudeteilen und Funktionsbereichen […] eine funktionale abgeschlossene Einheit ab, die den Stand der industriellen Fleischverarbeitung der 1920er Jahre“ zeigt. Der Bestand ist, wenn überhaupt, in dieser Vollständigkeit bundesweit nicht mehr anzutreffen. Seegrenzschlachthöfe gab es neben Lübeck einst auch in Kiel, Flensburg und Wismar.

Die Funktionsweise des Seegrenzschlachthofs wird in einer Stellungnahme des zuständigen Denkmalpflegers Christoph Reinhart anhand der Produktionsabläufe anschaulich erläutert; dem folgenden Zitat werden zur Verortung einzelner Bauwerke im Luftbild Nummern eingefügt (siehe Foto unten):

„Über den Seeweg wurde Schlachtvieh aus dem Ostseeraum per Schiff angeliefert, das zunächst für die Dauer der Quarantänezeit in den Stallungen — angrenzend an die Zollstation und den Anbindeschuppen — untergebracht wurde. Nach dieser Zeit wurden die Schlachttiere über die Viehtriftbrücke (1) in den Verarbeitungsbereich des Schlachthofs getrieben. Zur Sortierung nach Art, Gattung und Alter wurde das Schlachtvieh zunächst auf dem Platz zwischen Verwaltungsgebäude und Großviehschlachthalle (2) sortiert und anschließend in den Gebäuden Großviehschlachthalle (3) und Schweineschlachthalle (4) verarbeitet. Anschließend wurden die Fleischprodukte in die Auskühlhalle (5) verbracht. Von dort wurden die Fleischprodukte zum einen über den nordöstlich gelegenen Bahnanschluss (6) versandt oder zum anderen zur weiteren Verarbeitung in den süd-westlich angrenzenden städtischen Schlachthof verbracht (7). Für die Koordination und Überwachung des Schlachtbetriebs sowie zur Personalunterbringung diente das Verwaltungsgebäude (8). Die öffentliche Erschließung und der Zugang für die Arbeitskräfte fand ausschließlich — vor allem aus hygienischen Gründen und der strikten Trennung der Fleischverarbeitung vom öffentlichen Umfeld zur Seuchenvermeidung — über die Zufahrt der Schwartauer Allee statt und wurde durch die Torgebäude (9) abgegrenzt.“ Innereien wurden in der so genannten Kaldaunenwäsche (10) getrennt und weiterverarbeitet. Nicht im Bild sind der Viehhofkai am Wallhafen und die Quarantänestation, die bereits für den städtischen Schlachthof der 1880er Jahre errichtet worden waren und 1929 in den Betrieb des Seegrenzschlachthofs übernommen wurden.

 

Da diese Bauwerke in einem einst gesetzlich vorgeschriebenen geschlossenen Betriebsablauf eine untrennbare sachlogische Beziehung zueinander besaßen, hat die Denkmalpflege diese im Sinne des Denkmalschutzgesetzes auch als so genannte Sachgesamtheit ausgewiesen. Zum Begriff führt die Denkmalpflege in ihrer Unterschutzstellungsbegründung aus: Die „Sachgesamtheit“ oder auch die „Mehrheit baulicher Anlagen“ beschreibt „einen Zusammenhang von Gebäuden, Gartenanlagen, Plätzen, Freiflächen und Wegestrukturen, die in ihrer Beziehung zueinander — gestalterisch, funktional, technisch, künstlerisch oder kulturell — eine Einheit abbilden. Charakteristisch ist, dass sich diese Art von Denkmal auf eine begrenzte Fläche […] bezieht und einen wie zuvor beschriebenen Zusammenhang darstellt. In dieser Einheit gibt es je nach Erhaltungszustand und/oder Bedeutung Bestandteile, die prägend, und andere, die weniger bedeutend für das Wesen des Denkmals sind. In Bezug auf die Sachgesamtheit des Seegrenzschlachthofs bedeutet das, dass er sich aus Freiflächen, Plätzen, Wegeführungen und baulichen Anlagen zusammensetzt, die — aufgrund ihres Zustandes und ihrer Einbindung in die Funktionsabläufe des ursprünglichen Schlachtbetriebes — bei baulichen Änderungen und Planungen unterschiedlich zu gewichten sind.“

Diese Gewichtung wird in der Auseinandersetzung mit dem Bestand für die einzelnen Komponenten der Sachgesamtheit wie folgt dargestellt und ggf. in der Einstufung als Einzeldenkmal besonders hervorgehoben (Zitat):

1. Zufahrt (Kopfsteinpflaster) mit Torpfosten (Einzeldenkmal): Bildet mit den Torgebäuden eine Einheit. Am Bestand ist keine Veränderung möglich und das Äußere ist zu erhalten. […]

2. Torgebäude (Einzeldenkmal): Am Bestand ist keine Veränderung möglich und das Äußere ist zu erhalten.

Das wie eine Schiffsbrücke gestaltete VerwaltungsgebäudeDas wie eine Schiffsbrücke gestaltete Verwaltungsgebäude3. Verwaltungsgebäude: Das Gebäude bildet die Barriere zwischen dem öffentlichen Raum und den hygienischen Anforderungen des Schlachtbetriebs. Im nördlichen Bereich wurde das Objekt durch einen Bombentreffer im 2. Weltkrieg zerstört und in den 1950er Jahren ergänzt. Im Inneren sind Veränderungen möglich. Der […] beschädigte und wiederaufgebaute Bereich kann baulich verändert werden. Der Charakter der Hülle des übrigen Gebäudes im Stil der 1920er Jahre (neue Sachlichkeit) ist zu bewahren.

4. Großviehschlachthalle: Das Gebäude ist durch zahlreiche Ergänzungen aus unterschiedlichen Zeiten verstellt und angepasst worden. Die Hülle des ursprünglichen Bauwerks ist aber in weiten Teilen ablesbar. Im nördlichen Bereich wurde das Gebäude ebenfalls durch einen Bombentreffer beschädigt. Hier sind umfangreichere Umbauten und Ergänzungen möglich. Je nachdem, wie eine statische und bautechnische Bewertung des Objektes ausfällt, sind an dieser Stelle unterschiedliche Verfahrensweisen möglich, die von einem Erhalt der Hülle in wesentlichen Teilen bis hin zum umfangreichen Abbruch reichen. Sollte ein Großteil der Hülle des Bauwerks nicht erhalten werden können, ist eine neue Bebauung angelehnt an die Grundfläche und Höhenentwicklung des historischen Bestandes denkbar.

5. Schweineschlachthalle/Kaldaunenwäsche, 6. Auskühlhalle und 7. Schweineställe: Der Gebäudekomplex ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand und in weiten Teilen abgängig (eine genaue statische/technische Bewertung steht noch aus). Daher können hier bestenfalls noch Reste der ursprünglichen Bebauung in neue Gebäude integriert werden, die sich in Grundfläche und Höhenentwicklung an dem historischen Bestand orientieren. Bei einer zukünftigen Planung ist der Umfang einer möglichen Bebauung zum einen abhängig vom Umfang des erhaltungswürdigen Bestandes abzuwägen und soll zum anderen an der Grundfläche des historischen Gebäudekomplexes im Sinne eines Baufelds orientiert werden. Die bauliche Struktur soll in ihrer zukünftigen äußeren Erscheinung die Raumkanten des historischen Bestandes abbilden. Wesentlich ist dabei beispielsweise der Raumabschluss des ehemaligen Hofes zur Viehverteilung.

8. Überdachung/Verladerampen: Die Überdachung und ein Teil der Verladerampen sind zwar durch An- und Umbauten der zweiten Hälfte des 20. Jhs. verstellt. Die freie Fläche, die zuletzt der LKW-Bestückung diente, war den Rampen und Überdachungen zugeordnet. Auf ihr bestand eine Gleisharfe. In einer zukünftigen Planung sollte diese Fläche in Teilen unbebaut bleiben und eine zukünftige Bebauung sollte auf das Wesentliche der bestehenden Strukturen eingehen.

 Blick von der Viehtriftbrücke auf den Hof zwischen Großviehschlachthalle (links), Verwaltungsgebäude (rechts) und Kaldaunenwäsche (hinten). Blick von der Viehtriftbrücke auf den Hof zwischen Großviehschlachthalle (links), Verwaltungsgebäude (rechts) und Kaldaunenwäsche (hinten).

9. Hof zur Viehverteilung: Die Freifläche zwischen Verwaltung und Großviehschlachthalle soll im Zuge einer städtebaulichen Neuplanung in großen Teilen als solche erhalten bleiben, da sie in ihrer Funktion zur Sortierung einen wesentlichen Teil des Schlachtablaufes darstellt.

10. Löschstall/Zollstation: Die Zollstation ist nicht mehr vorhanden. Der eingeschossige Löschstall ist nur noch teilweise in seiner Originalstruktur vorhanden. Das Dach und große Teile der Öffnungen wurden bereits überformt und verändert. Beide Gebäude waren für das Löschen der Ladung bestimmt und stehen nahe der Kaikante. Sie sind umgeben von Freiflachen für die Anlandnahme des Viehs und den anschließenden Trieb über die Unterführung zu den Quarantänestallungen. Hier ist eine neue Bebauung, die sich an der Höhenentwicklung des Bestandes orientiert, möglich. Wesentlicher ist, die Freiflächen an der Kaikante weiter zu erhalten.

11. Viehtriftbrücke Teil 1, 12. Viehtriftbrücke Teil 2, 13. Viehtrift-Unterführung und 14. Kaimauer (Einzeldenkmale): Die […] Bauwerke sind ein wesentlicher Bestandteil der Sachgesamtheit und sollen weitestgehend unverändert bleiben. Möglich ist eine Wiederherstellung/Nutzung als Fußgängerweg vom Areal an der Schwartauer Allee bis an die Hafenkante […].

Vietriebbrücke zur Quarantänestation Roddenkoppel 3Vietriebbrücke zur Quarantänestation Roddenkoppel 3

Wie bei jeder Unterschutzstellung sind zukünftige Veränderungen nur im Einvernehmen mit der Denkmalpflege möglich. Besonderen Schutz genießen die Einzeldenkmale. Aufgrund der ausgewiesenen Sachgesamtheit kann die Denkmalpflege im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Areals auch gestalterische Vorgaben machen. So heißt es: „Im Allgemeinen sollte eine zukünftige städtebauliche Neuordnung des Areals vor allem auf den übergeordneten Sachzusammenhang des Denkmals eingehen und ihn in eine neue Struktur mit einbetten. Die besonderen Merkmale der Anlage sind dabei zu erhalten. Eine Aufgabe von Gebäuden, von Teilen von Gebäuden und auch strukturellen Bereichen der Sachgesamtheit zu Gunsten eines Erhalts des Gesamtkomplexes ist im Rahmen einer zukünftigen Planung abzuwägen.“

Für die Sachgesamtheit gilt, dass mit dem Verlust eines einzelnen Bestandteils auch der Denkmalwert der Gesamtheit geschmälert wird oder im schlimmsten Falle ganz entfallen kann. Im Fall des Seegrenzschlachthofs bilden die als Einzeldenkmale ausgewiesenen und daher grundsätzlich zu erhaltenden Bauwerke aber nur einen Teil des betrieblichen Funktionsablaufs ab. Dieser endet in der Kette der ausgewiesenen Einzeldenkmale ausgerechnet dort, wo der Kern bzw. die Hauptaufgabe der Anlage zu sehen ist: bei den Schlachthallen für Groß- und für Kleinvieh. Aufgrund der wegen der Umbauung teils nicht abschließend beurteilbaren Originalsubstanz erscheint die Forderung, diese Bauwerke zumindest in einer städtebaulichen Neuordnung in Kubatur und Ausdehnung wieder aufleben zu lassen, konsequent.

Historisches Foto der KantineHistorisches Foto der Kantine

Vor diesem Hintergrund erscheint es aber umso wünschenswerter, dass auch und gerade das vollständig erhaltene Verwaltungsgebäude in seiner Funktion als trennendes und ebenso als verbindendes Glied zwischen der öffentlich zugänglichen Seite und dem vollständig geschlossenen Betriebsgelände erhalten bleibt oder in einem Ersatzbauwerk wiederauflebt, welches zumindest die städtebauliche Bedeutung würdigt. Das Verwaltungsgebäude diente nämlich als Schleuse zwischen der Außenwelt und dem Schlachtbetrieb, in den weder Schuhwerk, Kleidung oder Werkzeug hinein- oder herausgebracht werden durften, als Versorgungseinrichtung für die Beschäftigten mit Trennung der Küchenzulieferung, Küche und Essensausgabe auf der einen Seite und Kantinenraum auf der anderen Seite. Die Barriere, über die lediglich Speisen und Getränke gereicht werden konnten, bildete der Ausgabetresen.

Dem Projektentwickler Thorsten Schulze, der bereits 2009 erste Ideen zur Entwicklung des Geländes in Lübeck vorstellte, war der geschichtliche, städtebauliche und architektonische Wert der baulichen Anlagen durchaus bewusst. Seine ersten Planungen sahen bereits vor, die Pförtnerlogen als Entree für den weiterhin gewerblich zu nutzenden Teil des Geländes zu erhalten und in der markanten Großviehschlachthalle einen Verbrauchermarkt unterzubringen. Erste Skizzen visualisieren das Einkaufserlebnis in der wiederhergestellten, über das gestaffelte Dach und seine Fensterbänder von Licht durchfluteten Halle.

Aktuelle Situation der ehemaligen KantineAktuelle Situation der ehemaligen Kantine

Diese Planungen stießen jedoch bei Senat und Stadtplanung auf Widerstand. Zusammen setzten sie alles daran, mit wiederholt neuen Gegenvorschlägen, welche die überlieferte städtebauliche Situation völlig konterkarierten und damit die Nutzung des gesamten historischen Gebäudebestands unmöglich machten, die Planung des Investors immer wieder auf den Kopf zu stellen. Anders, als vielleicht vielfach vermutet wird, ist daher die nun erfolgte Unterschutzstellung eine Chance: zum einen die Gelegenheit zur Freilegung und Wiederherstellung zumindest der wichtigsten städtebaulichen Strukturen und einiger der in diesem Teil das Stadtbild dann wieder beherrschenden Bauwerke, zum anderen die Möglichkeit zur Realisierung des von Investorenseite gewünschten Nutzungskonzepts aus Einzelhandel und Wohnen. Es wäre nicht das erste Mal, dass zum Zwecke des Erhalts von Denkmalen hinsichtlich der Nutzungen gewisse Zugeständnisse gemacht werden.

Seegrenzschlachthof Lübeck -  Blick vom alten städtischen Schlachthof über die Umfassungsmauer des
Seegrenzschlachthofs auf den Komplex aus Kleinviehschlachthalle mit Kaldaunenwäsche
(linke Hälfte) und der Auskühlhalle (rechte Hälfte). Dazwischen befindet
sich das überdachte Transportsystem, mit dessen Hilfe Schlachterzeugnisse
für den lokalen Markt zur Weiterverarbeitung in den städtischen Schlachthof
überstellt werden konnten. Die Auskühlhalle wurde auf dem früheren städtischen
Viehhof errichtet, dessen Öffnungen verkleinert oder vermauert wurden.
Im Hintergrund links die Viehauktionshalle, darunter das Verwaltungsgebäude,
rechts davon die Großviehschlachthalle und die Viehtriftbrücke zum Wallhafen. Seegrenzschlachthof Lübeck - Blick über das Dach des Verwaltungsgebäudes
auf die Großviehschlachthalle mit ihrer zum Zwecke der Belichtung und Belüftung
höckerartig ausgebildeten Dachlandschaft. Die filigran in Stahl gerahmten
Fensterbänder im Lichtgaden sind zur Querlüftung seitlich drehbar. Seegrenzschlachthof Lübeck - Das wie eine Schiffsbrücke gestaltete Verwaltungsgebäude mit seinen
Zugängen zu den Räumen der Arbeiter (Waschkauen und Umkleiden), zur Betriebskantine
(Treppenaufgang vorne), dem zentralen Treppenhaus mit dem geschossübergreifenden
Fensterband und dem Uhrpylon. Seegrenzschlachthof Lübeck - Historisches Foto der Kantine Seegrenzschlachthof Lübeck - Blick von der Viehtriftbrücke auf den Hof zwischen Großviehschlachthalle
(links), Verwaltungsgebäude (rechts) und Kaldaunenwäsche (hinten). Seegrenzschlachthof Lübeck - Vietriebbrücke zur Quarantänestation Roddenkoppel 3

Historische Bilder: Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck im St. Annen-Museum.

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Jörg Sellerbeck, Jr.
Jörg Sellerbeck, Jr.
1967 in Wolfenbüttel geboren, Bankkaufmann, Studium der Wirtschaftswissenschaften, der Kunstgeschichte und der Archäologie. Ehemals tätig in Investment Banking, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfungswesen. Seit 2007 Autor bei "unser Lübeck". Schwerpunkte: Denkmalpflege, Architektur, Stadtentwicklung.
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