Björn Engholm und Susanne Birck

Interview mit Björn Engholm
Über Phantasie, kulturelle Wertevermittlung und ermutigende Erfahrungen

Susanne BirckVon

Björn Engholm ist aus der Kulturszene Lübecks nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren engagiert sich der ehemalige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins bei verschiedenen Kulturveranstaltungen und Projekten.

Der gebürtige Lübecker ist als Kunstexperte ein gern gesehener Redner bei Vernissagen und anderen Kunstveranstaltungen und wird als Impulsgeber bei Diskussionen geschätzt. Zudem ist Björn Engholm als Förderer mehrerer karitativer Projekte tätig.

Susanne Birck: Herr Engholm, Sie sind hier in Lübeck für die Kulturszene eine angesehene Persönlichkeit. Sie nehmen an dem Kulturgeschehen in Lübeck aktiv teil und geben u. a. bei öffentlichen Diskussionen wertvolle Impulse. Hinsichtlich der Kultur, der Bedeutsamkeit von Kultur: Wo sehen Sie Entwicklungspotential in der Gesellschaft?

Björn Engholm: Entwicklungspotential ist immer dort, wo Defizite sind. Die größten Defizite in Kultur und Kulturvermittlung bestehen meiner Meinung nach zentral im Bildungssystem. Früher schon waren Schulen – ausgenommen diejenigen, die besonderes Lehrangebot für ästhetische Fächer hatten – nicht besonders üppig ausgestattet mit kulturellen Angeboten. Seit wir die gymnasiale Schulzeit auf 12 Jahre verkürzt haben, fällt an vielen Schulen das ästhetische Lernangebot weitgehend weg. Das heißt: weniger Kunst, weniger Musik, man geht nicht mehr zusammen ins Theater - kaum noch Museumsbesuche. Die Schule muss dieses Angebot zugunsten von "Rationalfächern" opfern – Fächer, mit denen man Berufskarriere machen kann. Ich denke, was „Hänschen“ an kultureller Bildung nicht lernt, wird er als „Hans“ später außerordentlich schwer verinnerlichen. Wenn man Kinder von früh an mit Kultur, den Künsten und mit den Randformen von Kultur in Berührung bringt, dann gewinnen sie Spaß daran. Für Kinder bedeutet die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur etwas Mobilisierendes, etwas Phantasievolles. Da wird nicht nur auswendig gelernt und gerechnet, da kommt das phantasievolle Denken her. Ich denke, dass wir aufpassen müssen, dass diese Defizite nicht größer werden.

Susanne Birck: Die Förderung der Phantasie halten Sie demnach für wichtig?

Björn Engholm: Ich bleib mal bei dem künstlerischen Schwerpunkt: Das ist immer eine Frage zunächst von Neugier, dann von Imagination, von Intuition – darüber speist sich Phantasie, darüber speist sich die Lust auf etwas anderes, auch im Sinne von Grenzüberschreitung. Ich glaube, das ist die Basis für jede Innovation in unserer Gesellschaft. Wenn wir nur das „Einmaleins“ können, auf das digitale Zeitalter hochgerechnet, dann bleibt es eng im Kreativen. Wer von klein auf die künstlerischen Bereiche – also das Intuitive, Imaginäre, Phantasievolle, die Sinnlichkeit im weitesten Sinne – nicht früh schon kennenlernt, bleibt auch im Denken recht eng. Das sind später die Branchen- oder Detailspezialisten. Unersetzlich sind die Menschen, die auch mit sinnlicher Lust ihre Welt wahrnehmen, die sich durch Teilhabe an Künsten bereichern. Ich glaube, wer das nicht mitnimmt auf seinen Weg, wird eines Tages Elite sein können, aber keine begnadete Elite.

Susanne Birck: Irgendwann sind nicht nur die Häuser, die Theater und so weiter, leer, sondern auch die Köpfe.

Susanne Birck und Björn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich Turné Susanne Birck und Björn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich Turné

Björn Engholm: Was wir in der Gesamtgesellschaft erleben, ist die zunehmende Konzentration auf das Verwertbare. Und Phantasie kann man schlecht verwerten. Ich nenne mal ein Beispiel: Wenn sich jemand beispielsweise bei einer Bank bewirbt und sagt: „Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer sind nicht so meins, aber ich habe einen Haufen Phantasie“, so jemand würde nie in die engere Auswahl kommen. Obwohl solche Menschen mit unbegrenzter Kreativität auch im Geschäftsleben doch unverzichtbar sind! In allen Branchen, in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft. Von daher denke ich, die Künste sind der letzte Fundus für Phantasie. Und Phantasie wiederum ist die Vorbedingung für Innovation im weitesten Sinne, also über die Grenzen hinausdenken zu können.

Susanne Birck: Können Sie Ihre Ausführungen für Schleswig-Holstein und für Lübeck spezifizieren?

Björn Engholm: In den Lehrplänen Schleswig-Holsteins sind Kultur-Lerninhalte leider bescheidener geworden. In den Berufsschulen gibt es ohnehin kaum kulturelle Bildungsangebote, das ist sehr schade. An den Universitäten, die zum Beispiel gute Mediziner und gute Informatiker ausbilden, gibt es außer den Wahlveranstaltungen für die Studierenden kaum etwas an Kulturbildung. Meine Idealvorstellung wäre: Alle, die studieren, sollten in jedem Semester einen Baustein „Kultur“ erwerben: Ästhetik, Philosophie, all die Dinge, die den Geist weiten. Das gehört einfach zu einer umfassenden Bildung dazu. Es geht ja darum, dass man weiterdenkt und auch lernt, die Zukunft kreativ gestalten zu wollen. Da fehlt es noch an vielem.

Susanne Birck: Gesamtgesellschaftliche Themen am Puls der Zeit waren für Sie als Politiker immer wichtig und Teil des Geschäfts. Welcher gesellschaftspolitische Auftrag liegt Ihnen heute besonders am Herzen?

Björn Engholm: Ich bin in Lübeck geboren. Der Spruch am Holstentor liegt mir immer wieder am Herzen: „Concordia domi, foris pax“. „Eintracht im Innern“ finde ich extrem erstrebenswert – alles, was der Eintracht dient. Ich bin ja politisch nicht mehr tätig. Aber was ich ehrenamtlich dazu beitragen kann, dass in dieser Gesellschaft Menschen unterstützt werden, die Gutes tun, Menschen, die der Hilfe bedürfen, und Menschen, die an was Gutes glauben, dafür möchte ich mich mit meinen Möglichkeiten, mit Geist und Kraft und Zeit, einsetzen.

Susanne Birck: Engagieren Sie sich deshalb hier in Lübeck so vielfältig?

Björn Engholm: Ich sehe die Hauptaufgabe im Ehrenamt, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Weil wir wissen, dass der Staat nicht alles machen kann und auch nicht alles machen soll. Wir leben zwar in einer sehr reichen Gesellschaft, aber insgesamt fehlt es doch in vielen Bereichen. Man sieht es im Sozialen, in der Kultur, in der Kirche, in der Förderung von Jung und Alt – ich finde, da muss Ehrenamt überall rein und muss dazu beitragen, Menschen, die weniger haben als andere, Unterstützung zu geben. Damit meine ich Zusammenhalt, menschliche Nähe. Das Ehrenamt ist der Kitt der Gesellschaft. Wenn es das ehrenamtliche Engagement von meist älteren Menschen nicht gäbe, dann sähe es zappenduster in unserer Gesellschaft aus.

Susanne Birck: Sie könnten es sich ja auch in Ihrem Ruhestand zuhause bequem machen. Sie engagieren sich aber ziemlich viel ehrenamtlich. Was motiviert Sie dazu?

Björn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich TurnéBjörn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich Turné

Björn Engholm: Es ist nicht nur die Eigenmotivation, sondern es fragen auch viele bei mir an, ob ich sie bei bestimmten Vorhaben unterstützen könnte. Manche denken vielleicht, dass ich eben noch gut reden kann und Zeit übrig habe (B. Engholm lacht). Ich habe noch nie etwas für solche Unterstützung genommen. Ich persönlich denke, dass ich dem Projekt, der Organisation mit meiner Hilfe ja was Gutes tun kann, und umgekehrt ist es ja auch, mir tut man auch etwas Gutes mit dieser Anerkennung. Ich finde es höchst sinnvoll, meine Zeit so zu verbringen.

Susanne Birck: Bei wem engagieren Sie sich zurzeit?

Björn Engholm: Ich habe einige Schirmherrschaften, bin Vorsitzender der Alumni, Freunde und Förderer der Universität, rede hier, moderiere dort … Also eine Reihe von hilfreichen Engagements. Wenn man ein wenig im Leben gelernt und Gutes gehabt hat, dann kann man auch ein Stück davon zurückgeben.

Susanne Birck: Gibt es ein Projekt, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

Björn Engholm: Alle Projekte, die ich unterstütze, fördere ich gleichermaßen gern. Bis auf den Zeitpunkt, wenn die Sitzungen überhand nehmen. Also, ich tue gern etwas, bin bei den Veranstaltungen dabei, rede, bringe Menschen zusammen. Die Sitzungen mache ich dann nicht mehr so gern mit, aber sonst alles.

Susanne Birck: Wie stehen Sie allgemein zur Wertevermittlung in der Kultur?

Björn Engholm: Kultur ist, wie ich glaube, ein zentraler europäischer, manche sagen auch „abendländischer“, Wert an sich, wenn man Kultur als die ästhetische Dimension einer Gesellschaft nimmt. Europa ist groß geworden durch Kultur, durch Ratio, Aufklärung, Geist und durch Werte im engeren Sinne – das sind über Jahrhunderte die christlichen Werte gewesen. Werte, Ästhetik und Ratio sind die drei Größen, durch die Europa geprägt wurde. Von daher muss Kultur nicht eigens Werte vermitteln, Kultur ist ein Wert an sich. In der Kultur verbindet sich eben Neugier, Phantasie, Offenheit, Toleranz, Grenzüberschreitung – das alles zusammen ist ein Wert für sich. Eine Wertevermittlung muss zweifellos in einer Gesellschaft stattfinden, in den Schulen, den Universitäten und so weiter, und zwar mit Zugang zu dem großen Wertekanon Europas. Das hat letztlich mit unserer Identität zu tun. Nichts gegen alle Migranten, die jetzt zu uns kommen, und gegen die Impulse, die sie mitbringen. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir eine kulturelle Basis haben, die 2000 Jahre, mit den Griechen zusammen fast 3000 Jahre, alt ist, worauf alles basiert, was wir hier im künstlerischen Bereich haben. Diese Identität sollte man bewahren, wir leben alle davon. Und diese Entwicklung unserer Kultur sollte man beizeiten den jungen Menschen beibringen, damit sie es zu schätzen, zu pflegen und weiter zu entwickeln wissen.

Eine Wertevermittlung findet aber nicht statt, indem man Fakten auswendig lernen lässt. Ich glaube, Wertevermittlung findet wesentlich statt durch Vorbilder. Zum Beispiel durch den Lehrer, der Werte verkörpert, ohne sie jeden Tag zu erzählen. Der Vorgesetzte im Unternehmen. Der Betriebsratsvorsitzende. Der Vertrauensmann. Der Künstler. Der Pfarrer. Der Nachbar. Wenn diese alle so sind, dass ich mich auf sie blind verlassen kann, sie Werte solide verkörpern, dann ist das die beste Form von Wertevermittlung. Ich meine damit ethisches Handeln. Werte fassen sich zusammen in einer Gesamtethik. Vorgesetzte oder Firmenleitungen, die einen betrügen, sind die miserabelsten Vorbilder, die man haben kann. Ich würde heute bei einer Auswahl für die Führungsebene immer darauf achten, ob derjenige Menschlichkeit und Ethos verkörpert. Heute wird viel zu ausschließlich darauf geachtet, ob die Führungspersonen effizient ökonomisch handeln können. Aber insgesamt gehört doch viel mehr dazu. Ich frage mich dann schon mal, ob diese Personen mal ins Theater gehen, mal Immanuel Kant gelesen oder von der "Goldenen Regel" im Matthäus-Evangelium gehört haben. Ich finde, das sollte man bei den Auswahlkriterien berücksichtigen. Übrigens auch bei Politikern.

Björn Engholm und Susanne Birck, Foto (c) Wolf Dietrich TurnéBjörn Engholm und Susanne Birck, Foto (c) Wolf Dietrich Turné

Eine andere Frage ist auch, warum bestimmte Manager, aber auch Fußballer, so viel verdienen müssen. Bei Jahresgehältern von mehreren Millionen Euro würde ich sagen, dass es eine moralische Selbstverständlichkeit sein sollte, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. Wenn viele von ihnen wenigstens einen Teil in Stiftungen steckten. Wenn die Bestverdiener in Deutschland etwas von ihrem Wohlstand abgeben würden, könnte das Stiftungswesen davon profitieren und die Gesellschaft insgesamt etwas davon haben.

Susanne Birck: Darf ich Sie nach einem persönlichen Rückblick auf Ihr Leben fragen: Was waren Ihre ermutigendsten und Ihre bedrückendsten Erfahrungen?

Björn Engholm: Bedrückende Erfahrungen sind immer diejenigen, wenn einen Menschen, auf die man glaubt, sich verlassen zu können, betrügen und man eine völlige Fehleinschätzung eines Menschen gemacht hat. Diese Erfahrungen sind schlimmer als alles, was man mit dem schlimmsten politischen Gegner erlebt hat. Da erwartet man das zwar auch nicht unbedingt, aber da ist man eher bereit zu akzeptieren, dass es das gibt. Aber wenn aus dem eigenen Umfeld Menschen aus Eigennutz oder weil sie meinen: mit dem kann ich jetzt nichts mehr werden, ich orientiere mich jetzt woanders hin – also, wenn einen die Menschen, die man selbst geschätzt und gefördert hat, in schlechten Zeiten hängen lassen. Das ist eine menschliche Enttäuschung, die durchzieht. Das erlebt man vielleicht nicht so oft in dramatischer Form, aber ein- oder zweimal im Leben genügen. Es tut lange weh, wenn man von Menschen hintergangen wird, auf die man glaubte, blindlings setzen zu können.

Susanne Birck: Die Erfahrung bleibt wohl kaum jemandem erspart.

Björn Engholm: Nun, bei mir war das vielleicht ein wenig dramatischer als bei anderen. Damit muss man fertig werden, ohne Hass zu entwickeln. Hass führt zu nichts Gutem. Man muss diese Menschen versuchen auszublenden, „anästhesieren“ sozusagen. Die Ästhetik war bei den Griechen die Fähigkeit der Wahrnehmung. Anästhetik ist das bewusste Ausschalten von Dingen, die man nicht leiden kann, also die Wahrnehmung ausschalten. Das kann man lernen!

Zu der Frage nach den ermutigenden Erfahrungen: Ermutigend ist für mich immer alles, was mit den Sinnen zu tun hat, mit Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken. Das ist der Zugang zur Welt, das vergessen viele Menschen zu schnell. Deshalb haben wir vorhin über die Bildung gesprochen. Wer alle Sinne offen hat, wer sozusagen sehend den Durchblick gewinnt, Licht am Ende eines Tunnels sehen kann oder Unheil kommen sehen kann, wer hören kann, die Nachtigall rechtzeitig trapsen, wer etwas be-greifen kann, etwas er-fassen kann – immer im übertragenen Sinne –, wer durch vielfältige Anregungen Geschmack und ein differenziertes Geschmacksvermögen entwickelt, sich ein Gefühl für Form erhält, Finger bewegt und selbst etwas tut: Derjenige erfährt das Leben mit allen Sinnen und hat auch die Sinne geschärft. Wenn einer das öfter mal erfährt, zwei-, dreimal im Monat, wo Auge und Nase, Mund und Ohr alle beteiligt sind: Das sind immer die schönsten Momente.

Susanne Birck: Das setzt aber die Aufmerksamkeit für derlei Dinge voraus. Worin genau liegt für Sie denn die Ermutigung?

Björn Engholm: Ja, man muss Lust dazu haben! Man muss sich die Neugier dazu bewahren. Wenn die Neugier aufhört, dann ist man aber auch schnell „plump und tumb“, dann landet man mitunter aber auch im rechten Spektrum. Für mich liegt die Ermutigung dann in den kleinen Freuden, die man sich hin und wieder gönnen kann und sollte, Kleinigkeiten des Alltags: mit Freunden zusammen sein, gemeinsames Essen und Zeit genießen; kleine Erlebnisse, die man so gar nicht erwartet hat. Ich finde, wenn man die kleinen Freuden beibehalten, finden und aufnehmen kann, daraus ergibt sich gutes Leben: die Lebensermutigung und die Lebensfreude.

Susanne Birck: Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben? Was treibt Sie an?

Susanne Birck und Björn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich TurnéSusanne Birck und Björn Engholm, Foto (c) Wolf Dietrich Turné

Björn Engholm: Mir persönlich ist wichtig, dass ich halbwegs mit mir zufrieden bin. (B. Engholm lacht.) Damit meine ich, mit mir eins zu sein. Ich will nicht ständig an mir selber zweifeln. Die Grundvoraussetzung, etwas Vernünftiges tun zu können und sich zu engagieren, ist, dass man mit sich selbst gut zurechtkommt. Mit sich selbst eins sein – ich finde, das ist letztlich eine Identitätsfrage. Ich halte das für ganz wichtig. Du bleibst doch immer, wer du bist, wie es ja auch bei Mephisto heißt: „Setz dir Perücken auf von Millionen Locken, Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken, Du bleibst doch immer, was du bist.“

Susanne Birck: Zum Schluss noch eine ganz andere Frage: Welches Buch lesen Sie zurzeit?

Björn Engholm: Ich lese gerade „Einführung in die Philosophie“ von Karl Jaspers. Das habe ich von Pastor Rußmann erhalten. Jaspers ist wunderbar zu lesen.

Susanne Birck: Und welchen Kinofilm haben Sie zuletzt gesehen?

Björn Engholm: James Bond. Muss sein – da darf dann auch der älteste Enkel mit …

Susanne Birck: Haben Sie noch einen guten Tipp fürs Theater?

Björn Engholm: Ich warte jetzt auf die nächste Wagner-Inszenierung, den Holländer, denn die Lübecker Bühnen haben mich zum Wagner-Fan gemacht. Und Tosca möchte ich noch mal sehen. Unser Theater und die Philharmoniker sind großartig!

Susanne Birck: Herr Engholm, ich danke Ihnen sehr für die Einblicke in Ihr Leben. Herzlichen Dank für das ausführliche Gespräch!

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Fotos: Wolf Dietrich Turné

Susanne Birck
Susanne Birck
Jahrgang 1969, nennt Lübeck seit 2003 ihre Wahlheimat. Die studierte Kulturwissenschaftlerin ist als Kulturjournalistin schreibend und fotografierend in der Stadt unterwegs. Schwerpunktthemen für Unser Lübeck: Filmkritiken, Interviews, Bildende Kunst.
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Kommentare  

# Interview B. EngholmUlla Leis (23.12.2016, 00:20)
Phantastisch! Das macht Hoffnung, dass unsere Kultur doch noch nicht am Ende ist. DANKE! Nicht nur der Text, auch die Photos sind sehr gut!
Antworten
# RE: Interview mit Björn Engholm: Über Phantasie, kulturelle Wertevermittlung und ermutigende ErfahrungenKarolin Huxdorf (27.12.2016, 20:22)
Schön,dass sich ein so kluger Mensch wie B.Engholm noch hin und wieder zu Wort meldet. Seine Interviews sind eine Wohltat im Vergleich zu denen heutiger Politiker.
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