Die Briefe der Manns – ein Familienporträt

Beim ersten Anblick auf dem Ladentisch ist das Buch entschieden zu dick, um es unbefangen in die Hand zu nehmen und darin stöbernd zu blättern. Man sollte es dennoch tun und – ziemlich weit hinten – mit dem Lesen des Nachwortes anfangen.

A. K. Benedict "Die Seelen von London"

London – Hauptstadt Großbritanniens, 8,5 Millionen lebende Menschen. Aber wie viele Geister, Gespenster, Spukgestalten tummeln sich auf den Straßen und Plätzen dieser gewaltigen Metropole?!

Johannes van der Keerkhoff "An den Ufern der Wakenitz"
Ein Lübeck-Roman der ganz besonderen Art

Für einige der bedeutendsten Werke der Weltliteratur fanden ihre Verfasser keinen Verlag – ein Beispiel unter vielen ist ein gewisser Marcel Proust, der das Erscheinen seines vielbändigen Riesenromans selbst finanzieren musste und es dank eines bedingungslosen Grundeinkommens auch tatsächlich stemmen konnte.

Sabine Weiss "Schwarze Brandung"
Sylt-Krimi

Der vorliegende Krimi ist das Debütwerk der bekannten in Hamburg lebenden Schriftstellerin Sabine Weiss. Durch die historischen Titel „Die Hansetochter“ und „Die Feinde der Hansetochter“ konnte sie schon ihre Leser überzeugen. Doch nun erweitert sie ihren Leserkreis, indem sie sich einem für sie neuen Genre-Krimi widmet.

Ein Fels in der Brandung der philosophischen Modeströmungen
Hermann Schmitz

Bin ich schon so schrecklich alt? So viele Philosophen habe ich kommen und gehen sehen, so viele Philosophien waren der letzte Schrei und schon bald wieder vergessen …

Der Roman des Freiherrn von Vieren - Ein romantisches Literaturexperiment
„schon leuchtet der Nachtwurm“

Es war ein Experiment, wie es das zuvor und danach in der deutschen Literatur kaum jemals oder vielleicht wirklich nie gegeben hat: Vier Autoren versuchten, gemeinsam einen Roman zu schreiben.

Alex Thomas - "Blutpforte"

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als unsere Schulweisheit sich erträumen lässt.

Harald Gilbers "Endzeit"

Jeder Krieg bringt seine Verbrechen mit. In einer Zeit, in der das Kriegsrecht herrscht, sind staatliche Gesetze faktisch nicht existent.

Christoph Hein
„Glückskind mit Vater“

Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf/Schlesien, aufgewachsen in Bad Düben/Sachsen, jetzt in Berlin lebend, ist bekannt als politisch engagierter und zeitkritischer Autor. Das spiegelt sein neuester Roman „Glückskind mit Vater“ emotional gezeichnet, geschichtsbewusst und persönlich positionierend wider.

"Walter Benjamin. Über Städte und Architekturen"
Wie ein Werwolf in der sozialen Wildnis? - Walter Benjamin schreibt über den Flaneur

Walter Benjamin war ein großer Schriftsteller und ein leidenschaftlicher Reisender dazu. So war er vielleicht nirgendwo mehr er selbst als in seinen Schilderungen großer und kleiner Städte. Jetzt ist eine kluge Zusammenstellung seiner Miniaturen, Erinnerungen und kulturgeschichtlichen Essays erschienen.