„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“
Fotoausstellung im Dom

Niemand beschäftigt sich gern mit dem eigenen Ableben. Und dennoch ist es dem Menschen eigen, sich seiner Vergänglichkeit bewusst zu sein. Irgendwann kommt bei jedem der Zeitpunkt, an dem man sich über das Danach oder das Verbleibende Gedanken macht.

Verabschiedung von Dr. Thorsten Rodiek, Museumsleiter der Kunsthalle St. Annen und des Holstentores

Der Leiter der Kunsthalle St. Annen und des Holstentores, Dr. Thorsten Rodiek, geht in den Ruhestand.

Julien de Casabianca verwandelt eine triste Bunkerwand in ein Kunstobjekt

Die Hansestadt Lübeck ist um eine Attraktion reicher: Der französische Outing-Künstler Julien de Casabianca plakatierte auf einer Bunkerwand in der Schildstraße das Gemälde "Kind im Spielzimmer" von Heinrich-Eduard Linde-Walther, das als Original im Behnhaus Drägerhaus hängt. Wer ist Julien de Casabianca? Was ist das Besondere an seiner Kunst?

[Fotoimpressionen] Ein Bunker wird bespielt
Outings Project Lübeck

Julien de Casabianca befreit das Kind aus dem Spielzimmer - und es fühlt sich wie Alice im Wunderland.

Fotografische Tabubrüche in den Deichtorhallen
Böse Bilder von Ken Schles, Jeffrey Silverthornes und Miron Zownir

Armut, Drogen, Gewalt, Liebe, Sexualität und Tod sind die Themen der aktuellen Fotoausstellung im Haus der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg.

Fotografie in Lübeck 1840 – 1945

Die Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus Fotografie in Lübeck 1840 – 1945 präsentiert rund 450 historische Aufnahmen zur Lübecker Zeitgeschichte: Portraits, Straßenansichten, Fotos vom Rathaus, Holstentor und Burgtor, den Lübecker Kirchen sowie Presse- und Kunstfotografie.

Fünfter Schlutuper Kulturfrühling zeigt Werke des Hamburger Künstlers Peter Loeding

Was vor fünf Jahren zaghaft begann, hat sich innerhalb kurzer Zeit als wertvolle Bereicherung der Lübecker Kulturszene entwickelt: der Schlutuper Kulturfrühling. Im Schaakhaus, dem Wohn- und Arbeitsort des Bildhauers Winni Schaak, findet wieder eine hochkarätige Kunstausstellung statt. Dieses Jahr wird eine umfangreiche Werkschau der Holzschnittarbeiten des 2013 verstorbenen Künstlers Peter Loeding gezeigt.

„Der kleine Gute“ Raymond Pettibon in der Falckenberg-Sammlung
Der Chronist des gescheiterten amerikanischen Traums in Hamburg

Auf den ersten Blick erscheint die mit ca. 900 Arbeiten ausgestattete Übersichtsschau des Schaffens des amerikanischen Zeichners, Malers und Filmers Raymond Pettibon schier unüberschaubar und heillos überfordernd. Aber wie Gastkurator Ulrich Loock erklärte, ging es ihm in der Präsentation des Documenta- und Biennale-Teilnehmers, der in den letzten 40 Jahren zwischen 20.000 und 30.000 Werke geschaffen hat, um Übersicht und den Versuch, das gesamte Werk angemessen zu zeigen. In langer gemeinsamer Arbeit mit dem Künstler, dem er seit einer ersten großen Ausstellung 1996 im Berner Kunsthaus in Freundschaft verbunden ist, sei es gelungen, die Schau in 32 Kapitel aus historischer und inhaltlicher Sicht zu strukturieren.

Die Kunststätte Bossard
Ein Juwel in der Lüneburger Heide

Südlich von Hamburg-Harburg, etwa fünf Kilometer von Jesteburg entfernt, liegt die Kunststätte Bossard. Die Anlage wurde zwischen 1912 und 1950 von dem Künstler Johann Bossard und seiner Frau Jutta Bossard-Krull auf einem drei Hektar großen Heidegrundstück errichtet: ein Atelier- und Wohnhaus, der Kunsttempel und eine Gartenanlage mit Monolithenallee und Skulpturenpark. Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulpturen, Malerei und Gartenkunst, das bis zum heutigen Tag seine originale Gestaltung bewahrt hat.

Andrew Gilbert
"Ulundi is Jerusalem, Andrew is Emperor, Brocoli is holy"

Zwei Ausstellungen in Lübeck präsentieren den Shootingstar der Berliner Kunstszene: Andrew Gilbert. In der St. Petri Kirche erobert seine Invasion von skurrilen Soldaten der britischen Kolonialarmee den gotischen Kirchenraum. Die Overbeck-Gesellschaft widmet sich dem malerischen Œuvre des in Berlin lebenden Schotten. Schon der Ausstellungstitel verwirrt und wirft Fragen auf. Ulundi? Emperor? Holy Brocoli?