| „Es hat mich weniges so entzückt“ – Brahms-Festival 2012 „Brahmsiade“ in Lübeck |
|
|
|
|
Freitag, 27. April 2012
| ||||||
![]() Johannes Brahms, 1853 „Es hat mich weniges so entzückt“, notierte der junge Brahms in einem Brief an seinen Freund Joseph Joachim, nachdem er die große Schubert-Sinfonie C-Dur 1853 in Leipzig erstmals gehört hatte. Mit diesem Werk und dem Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms eröffnen das Hochschulorchester und Solistin Sophie Heinrich unter Leitung des Gastdirigenten Jens Georg Bachmann das Festival am Samstag, 28. April um 20 Uhr. Die weiteren Konzerte spannen einen Bogen von Schuberts letzten Klaviersonaten bis hin zum großbesetzten Oktett, darunter Raritäten wie das Oktett für Bläser op. 156 des Schubert-Zeitgenossen Franz Lachner und das von Peter Stamm vervollständigte Oktett-Fragment für Bläser D 72 von Schubert. Ausführende sind die renommierten Dozenten der Musikhochschule Lübeck (MHL), unter anderem Sabine Meyer, Angela Firkins, Diethelm Jonas, Konrad Elser, Konstanze Eickhorst, Inge-Susann Römhild, Martin Hundelt, Elisabeth Weber, Barbara Westphal, Troels Svane, Ulf Tischbirek, Jörg Linowitzki sowie herausragende Studierende. In der moderierten „Brahmsiade“ geht Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Sandberger am Donnerstag, 3. Mai um 20 Uhr dem Festival-Motto und der Schubert-Faszination verschiedener Komponisten nach, unter anderem mit Werken von Sechter, Hüttenbrenner, Goetz und Clara Schumann. Mit drei reinen Schubertprogrammen lädt das Brahms-Institut zu den „Schubertiaden I bis III“ ein. In den moderierten Konzerten jeweils um 17 Uhr präsentieren Studierende im intimen Rahmen der Villa populäre Meisterwerke Schuberts mit den dazugehörigen Liedern, unter anderem das „Forellenquintett“ sowie das Quartett „Der Tod und das Mädchen“. Zum vierten Mal gibt es im Rahmen des Brahms-Festivals auch ein musikpädagogisches Angebot für 6- bis 12-jährige. Unter dem Motto „Klangspaziergang“ gestalten Dozenten, Studierende und Gäste ein Schülerkonzert am Freitag, 27. April und ein Familienkonzert am Sonntag, 29. April jeweils um 11 Uhr. Dabei werden die jungen Musiker auf der Bühne selber zu Musikvermittlern und geben Einblick in ihre Interpretation der Werke von Brahms, Schubert und Ives. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich dafür bei der Konzertkasse unter Telefon 0451/702320 oder info@konzertkasse-luebeck.de anmelden. Das Festival-Motto „Brahmsiade“ knüpft an die schon zu Schuberts Zeiten entstandenen „Schubertiaden“ an, bei denen seine Werke in geselligem Freundeskreis aufgeführt wurden. Brahms engagierte sich zeitlebens für Schuberts Musik. Er interpretierte und dirigierte Schuberts Werke. In Wien entdeckte er zahlreiche noch ungedruckte Werke, editierte und veröffentlichte sie. Als leidenschaftlicher Sammler besaß Brahms rund ein Dutzend Schubert-Autographen. Der Komponist lehnte das Sammeln von Reliquien strikt ab, dennoch verwahrte er den Streusand, den er in Schuberts Manuskripten fand, im Andenken an den verehrten Kollegen in einer Dose. Das Programm des Festivals als pdf
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved." |
||||||









Bürgernachrichten online (BIRL)
Lübeckische Blätter (Archiv)
Künstler aus Lübeck
Adressen in Lübeck
Internet-Adressen
Veranstaltung vorschlagen













