"Occupy Wall Street"-Bewegung auch in Lübeck Melde Dich an, um diesen Artikel auf deinem Merkzettel zu speichern. Artikel drucken Artikel als E-Mail versenden
Von Occupy Lübeck
Samstag, 15. Oktober 2011
Am Samstag, 15. Oktober 2011 wurde auch Lübeck von der Occupy-Bewegung erfasst...



Kommentare von Lesern
Neuer Kommentar

Vernetzung Anonymous, 15.10.2011 16:44
Hallo Leute, wie kann ich mich der Bewegung anschließen? Gibt es neue Termine?
fairTeilen Anonymous, 15.10.2011 19:36
bei youtube ist occupy lübeck zu sehen, es soll auch bald eine facebookseite geben. nächsten samstag, treffen wieder vor dem holstentor, dann weiter und zukünftig jeden samstag auf dem marktplatz. schilder, flugzettel, laute tröten und wesentlich mehr leute erwünscht...
Samstags 15:00 Uhr Georg, 15.10.2011 20:32
Immer wieder Samstags...
Habe leider nicht mitbekommen, wo die Leute sich zwischendurch treffen :(
occupy Lübeck nischa, 15.10.2011 22:55
Ja es gibt einen neuen Termin, nächsten Samstag, wieder vor dem Holstentor um 15.00 Uhr.
occupy lübeck Nicole, 16.10.2011 10:27
ja, nächsten Samstag (22.10.11) wieder um 15 Uhr vor dem holstentor.
... die merken eh nichts mehr Joerg Sellerbeck, Jr., 15.10.2011 19:43
Protest gegen die Banken und die „Finanzmärkte“ schön und gut.

Es sind aber doch eher immer die Politiker, die schreien: "Banken sind dazu da, Kredite zu vergeben. Nun macht doch mal ... das soll dann die Wirtschaft ankurbeln, damit die Le...ute bauen und konsumieren". Wenn sich dann die Leute übernehmen, weil staatlich beeinflusste oder staatlich geführte Banken wie Fannie Mae und Freddie Mac in den USA das Geld auch an Menschen ohne Job, ohne Einkommen und ohne Sicherheiten ausleihen, dann waren es nun die Banker. Böse, böse.

Was hatte eigentlich ein einstmals solides Finanzinstitut wie die HSH Nordbank - ursprünglich dazu da, für die angeschlossenen Sparkassen den internationalen Zahlungsverkehr und das Kapitalmarktgeschäft zu organisieren - nun im Bereich des aktiven Investment Banking unter Führerschaft der nun ebenfalls am Rande der Pleite stehenden WestLB verloren? Warum wurde diese Bank auf Teufel komm raus zum weltweit größten Anbieter für Schiffsfinanzierungen gepuscht - bei steigenden und nicht mehr zu überschauenden Klumpenrisiken und sinkenden Margen? Das war doch von der damaligen Landesregierung - allen voran von Frau Ministerpräsidentin a. D. Heide Simonis - aktiv gefördert und befördert worden.

Irgendwie haben die Banken zudem überwiegend unter den Krediten zu leiden, die sie an Staaten vergeben haben. Diesbezüglich hat der Gesetzgeber in Deutschland selbst dafür gesorgt, dass diese als 100 % sicher gelten und nicht auf Eigenkapitalgrundsätze anzurechnen sind. Wenn eine Bank also Mittel zu parken, d.h. vorübergehend oder beim haftenden Eigenkapital langfristig anzulegen hatte, immer rein in die Staatsanleihen - so war es gewollt; nicht seitens der Banker; nein, seitens der regulierenden Institutionen, allen voran seitens des Bundestages. Nun soll das anders betrachtet werden, da sich die Staaten (nicht die Banken in erster Linie) übernommen haben, und unter den neuerlichen Stresstests die Anlagen in Staatsschulden nicht mehr werthaltig sind.

Ich glaube eher: Alle prügeln hier auf den Sack und nicht den Esel. Besser, es träten sich die Herren Politiker selbst mal in die Eier ... es hilft bloß nichts, die merken eh nichts mehr.
Eberhard, 15.10.2011 20:43
Nicht die Banken haben versagt, sondern die Politiker. Und ausgerechnet die will man nun als Führer im Banken- und Finanzsektor! Was wollen denn diese Typen auf der Straße? Sie wollen "soziale Gerechtigkeit”, also mehr Geld für sich. Ich wollte auch schon immer mehr Geld!
kontakt max, 15.10.2011 22:34
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Occupy lübeck
Bank vs. Politik Anonymous, 16.10.2011 19:17
Darum geht es doch - es geht um die verlogene Lobbypolitik, die hier herrscht. Der Überbegriff dieser Bewegung heißt "echte Demokratie jetzt!" Es geht um das Schuldensystem, die Zinswirtschaft. Darum, dass die Banken wesentlich mehr Kredite vergeben als tatsächlich Geld existiert. Es geht um die Souveränität.
Und noch um vieles mehr!
Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.

Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.
 
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