| "Giulias Verschwinden" - Vom Älterwerden und Jungbleiben |
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Freitag, 5. Februar 2010
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![]() Alessia (Sunnyi Melles) Giulia (Corinna Harfouch) ist eigentlich auf dem Weg ins Restaurant, um mit ihren Freunden ihren 50. Geburtstag zu feiern. Im Bus begegnet sie einer Frau, die ihr die unverblümte Wahrheit darlegt: "Uns Alte sieht man nicht mehr. Wir sind unsichtbar." Statt zur geplanten Feier zu fahren, steigt Giulia kurzerhand aus dem Bus aus, mitten in der Innenstadt von Zürich. Zeitgleich bereiten sich die geladenen Gäste für die Feier vor. Lorenz (André Jung) betrachtet voller Sorge einen Leberfleck an seiner Hand, während Stefan (Stefan Kurt) seinen Bauchansatz im Spiegel überprüft. Thomas (Daniel Rohr) kann sich partout nicht erinnern, wo er das Geschenk hingelegt hat. Valentin (Max Herbrechter) untersucht nach dem Abtrocknen der Haare intensiv das Handtuch, worüber sich seine Frau Lena (Teresa Harder) köstlich amüsiert. ![]() Giulia (Corinna Harfouch), John (Bruno Ganz) Zwei parallel erzählte Geschichten lockern das Thema Älterwerden mit ganz anderen Schwerpunkten auf. Für die 80-jährige Leonie (Christine Schorn) stellt sich die Frage, was es denn eigentlich heißen soll, sich "dem Alter entsprechend" zu verhalten – und sabotiert mit wachsendem Vergnügen ihre Senioren-Geburtstagsfeier. Mit ihren jugendlichen 15 Jahren gruselt Jessica (Elisa Schlott) schon die Vorstellung, irgendwann einmal 20 zu werden, geschweige denn noch älter. Sie und ihre Freundin feiern auf ihre Art die Unbeschwertheit des Jungseins – mit einer gehörigen Bauchlandung. ![]() Stefan (Stefan Kurt), Lorenz (André Jung) Giulias Verschwinden (CH 2009), 87 Min., R: Christoph Schaub, B: Martin Suter, D: Corinna Harfouch (Giulia), Bruno Ganz (John), Stefan Kurt (Stefan), Sunnyi Melles (Alessia), André Jung (Lorenz) u. a. Zu sehen ab Donnerstag, 4. Februar 2010 im Filmhaus, Königstraße 38-40. Filmstills: (c) X-Verleih/Warner |
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Toller Film,grosser Wiedererkennungswert.
Diese Rezension macht richtig Lust auf den Film! Man erfährt, auf was man sich einlässt und was vielleicht fehlt, aber nicht zuviel über die Handlung. Die Atmosphäre und das Thema sind sehr feinsinnig dargestellt - danke!
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