| Über den kulturellen Tellerrand geschaut - Zwei interessante Termine auf Kampnagel in Hamburg |
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Donnerstag, 4. Februar 2010
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![]() Deichkind in Müll Folkreol Dabei wird der künstlerische Schwerpunkt auf geografische Regionen gelegt, die in unserem allgemeinen Denken kaum einen Platz finden. Die außereuropäischen kulturellen Entwicklungen finden, wenn überhaupt, nur selten ihren Weg in unsere heiligen Hallen der Hochkultur. Anders bei Kampnagel. Dort versucht man schon seit Jahren, den Blick auf Ungewöhnliches und Innovatives zu lenken, auch wenn es nicht direkt aus unserem Kulturkreis stammt. Diesmal geht die künstlerische Reise in die afrikanische Elfenbeinküste und das asiatische Papua Neuguinea. Gezeigt werden sollen in drei beeindruckenden Arbeiten, wie neue künstlerische Strategien im Umgang mit dem kolonialen kulturellen Erbe entwickelt werden. ![]() Unserdeutsch ![]() Room Exit Deichkind in Müll Bekannt geworden ist die Hamburger Elektro-Punk-Band Deichkind hauptsächlich durch Skandal und Remmidemmi, sowohl was ihre inhaltlichen musikalischen Texte, als auch ihre anarchistischen theatralischen Live-Auftritte betrifft. Besonders ihre Konzerte entwickeln sich in der Regel zu Massen-Happenings, aus der Musiker und Besucher euphorisiert hervorgehen. Spass und Spektakel, wummernde Beats und lustvolles Chaos mutieren dabei zu einer exstatischen Show, bei der so mancher Konzertbesucher seine bürgerliche Contenance verliert und sich kindlich infantil ins lustvolle Getümmel stürzt. Über das Wie und Was einer derartigen Inszenierung auf den Brettern der K-6-Bühne auf Kampnagel darf man gespannt sein. |
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