| Monster gejagt - begeistertes Publikum gefangen |
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Samstag, 7. November 2009
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Christian Potalivo, Produzent des dänischen Kinderfilms Monsterjaegerne (Die Monsterjäger) gab gerne zu, die Ghostbusters geliebt zu haben. Der Einfluss dieses Klassikers des vergnüglichen Kinderhorrors ist auch definitiv nicht zu übersehen. Liebevoll bis ins feinste Detail versteckt Regisseur Martin Schmidt, im Thriller- und Horrorgenre zu Hause, jede Menge Spaß für alle Altersgruppen, also auch geheime Gags für mitgeschleppte Eltern. Das erinnert an den Kinder-Alien-Horror Vikaren (NFL 2007) des Horrorspezialisten Ole Bornedal. Vielleicht braucht es die handwerkliche Sicherheit und Gelassenheit eines Regisseurs aus dem Genre, um so treffsicher genau den richtigen Grad an Grusel zu finden, der den exakten Anteil an Schärfe in das mit reichlich Spaß gewürzte Gericht bringt. Nur der kleine Lasse glaubt seinem Opa vorbehaltlos seine alten Geschichten, als dieser das gefährliche Schattenmonster gejagt und gefangen hat. Der große Bruder ist da schon skeptisch - es stellt sich aber heraus, dass nur er über die Gabe verfügt, das vom Schulmistkerl Oliver versehentlich befreite Monster aufzuspüren. Man sieht es nur selten. Es fährt in einen Wirt, verändert diesen total und verbreitet sich durch Küssen. Die ersten Opfer sind die köstlich dargestellten spießig-esoterischen Öko-Eltern, die sich in einen Ultraproll und eine Megatusse verwandeln. Martin Schmidt spielt gerade mit diesen Charakteränderungen bei allen Monsterwirten so unbekümmert und gekonnt herum, dass der Atem knapp wird - entweder wegen des Lachens oder der Frage, was denn jetzt noch kommt. Natürlich wird am Ende alles gut, und die wieder "normalen" Elter quälen ihre Kinder mit politisch korrektem Essen, so dass sich die Jungs wünschen, sie könnten doch noch ein wenig besessen sein - aber keine Angst: der Rotwein wird prompt, mit Ansage, geext. Der Katalogtext ist falsch - in Bezug auf Story, Namen u.ä. Man kann anhand dessen auch mal nachvollziehen, wo überall das einfach ohne eigene Sichtung abgeschrieben wurde...Insgesamt ein Film, von dem vermutlich noch zu hören sein wird und dem ein großer Erfolg zu gönnen ist. Publikumsdiskussion mit dem Produzenten: Die Monsterjäger Dänemark 2009, 90 Min., R: Martin Schmidt, D: Carl Winther (Oliver), Toke Lars Bjarke (Lasse), Mathias Madrup Larsen (Marcus), Lærke Colin Janken (Sofie), Peter Mygind (Tom), Mette Horn (Gitte), B: Lars Mering Filmstills: (c) TrustNordisk |
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Christian Potalivo, Produzent des dänischen Kinderfilms Monsterjaegerne (Die Monsterjäger) gab gerne zu, die Ghostbusters geliebt zu haben. Der Einfluss dieses Klassikers des vergnüglichen Kinderhorrors ist auch definitiv nicht zu übersehen. Liebevoll bis ins feinste Detail versteckt Regisseur Martin Schmidt, im Thriller- und Horrorgenre zu Hause, jede Menge Spaß für alle Altersgruppen, also auch geheime Gags für mitgeschleppte Eltern.
Natürlich wird am Ende alles gut, und die wieder "normalen" Elter quälen ihre Kinder mit politisch korrektem Essen, so dass sich die Jungs wünschen, sie könnten doch noch ein wenig besessen sein - aber keine Angst: der Rotwein wird prompt, mit Ansage, geext. Der Katalogtext ist falsch - in Bezug auf Story, Namen u.ä. Man kann anhand dessen auch mal nachvollziehen, wo überall das einfach ohne eigene Sichtung abgeschrieben wurde...



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