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Literatur
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Mittwoch, 7. Juli 2010
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Lübeck ist nicht nur berühmt für sein Marzipan. Lübeck ist auch berühmt für seine Literaten. Günter Grass, Thomas und Heinrich Mann, Emanuel Geibel, Erich Mühsam, um nur einige zu nennen, erlangten bleibende Präsenz. In Vergessenheit geraten ist dagegen die Lübecker Schriftstellerin Ida Boy-Ed. Zu Lebzeiten eine Berühmtheit, war ihr Salon Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Hansestadt.
Von Christel Busch
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Kunst
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Montag, 8. März 2010
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Maria Slavona, als Marie Dorette Caroline Schorer am 14. März 1865 in Lübeck geboren, ist die Tochter des Apothekers Theodor Schorer und seiner Frau Ottilie, geb. Steger. Schorer gehört die Löwenapotheke in der Königstraße, Ecke Johannisstraße 13, heute Dr.-Julius-Leber-Straße 13. Mit ihren Geschwistern, zwei Brüdern und zwei Schwestern, verlebt sie eine glückliche Kindheit in dem alten Patrizierhaus in der Johannisstraße. Ihr Elternhaus ist kultureller Mittelpunkt für Literaten, Künstler und Intellektuelle. Zu diesem Kreis gehören auch Emanuel Fehling und Franziska, genannt Fanny, Gräfin zu Reventlow, die, wie Marie, Lübeck verlassen und zum Malstudium nach München gehen wird.
Von Christel Busch
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Sonstiges
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Montag, 8. März 2010
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Internationaler Frauentag – in der DDR war der 8. März untrennbar mit roten Nelken verbunden. Die Zeit der Bartnelken ist vorüber, geblieben ist aber die Frage nach der Freiheit der Frauen. Die Geschichte der Frauenbewegung reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Aber sind sie denn nun endlich frei, die Frauen? Und was ist mit den Männern geworden?
Von Talitha Agthe
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Sonstiges
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Sonntag, 7. März 2010
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Die Frauenbewegung ist keineswegs eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert gibt es Frauen, die mutig für die Bürgerrechte der Frauen eintreten. In Frankreich ist es Olympe de Gouges, die erste Verfechterin der Menschenrechte für Frauen, die wegen ihres politischen Engagements durch die Guillotine enthauptet wurde. In Deutschland ist es Louise Otto-Peters, die als Begründerin der ersten Frauenbewegung in Deutschland gilt.
Von Christel Busch
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Sonstiges
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Donnerstag, 11. Februar 2010
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Der Kosmischen Runde gehörten u.a. Alfred Schuler, Ludwig Klages, Karl Wolfskehl und zuweilen auch Stefan George an – Männer, die sich in Schwabing zwischen 1897 und 1903 kennenlernten. Sie interessierten sich vor allem für Mythologie und Kulturgeschichte und plädierten für lebenswerte Erotik. Ihre Weltanschauung stand im radikalen Gegensatz zur patriarchalisch geprägten Zivilisation.
Von Erna König
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Sonstiges
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Mittwoch, 3. Februar 2010
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Die zentralste Gestalt in Schwabing war wohl die Gräfin
Franziska zu Reventlow. „Fanni“ kam aus der Freien Hansestadt Lübeck,
wohin sich ihre Eltern begeben hatten, weil ihnen Preußens Machtzunahme
missfiel. Sie war eine Abenteuerin, die viele Liebhaber in Schwabing
hatte, u.a. Otto Gross, Edgar Jaffé, Rilke und Mühsam. Ihr Interesse
wechselte sehr rasch zur Kosmischen Runde, die sich inmitten
Schwabings fand (Genaueres über "Fanni" und diese Gruppe s. Teil
3). Auch Thomas Mann besuchte die Schwabinger Runde – lehnte deren
Überzeugungen jedoch ab. Heinrich Mann war es dann auch, der eher zu
der Gruppe passte. Thomas Mann wurde für einen Bourgeois gehalten, der
lediglich für die Bourgeoisie schrieb.
Von Erna König
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Sonstiges
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Samstag, 30. Januar 2010
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Nachdem Bismarcks Preußen im Jahre 1870 Frankreich besiegt hatte, rückte Deutschland durch seine Führung zur europäischen Macht – ja, zur europäischen Weltmacht auf. Plötzlich wurde das Land reich und selbstbewusst: Es fühlte sich als „Junger Riese“. Dies alles wurde möglich durch einen machtbesessenen ehemaligen Krautjunker. In diesem Land begann ein neuer Schlag höchst patriarchalisch gesinnter Männer heranzuwachsen. Dabei wurde die Frau sowie die Kunst sträflich vernachlässigt. Die Kaiserin selbst verbot die Aufführung zweier Opern: Richards Strauss´ Elektra und seine Salomé – sie waren ihr zu erotisch und mussten geändert werden. Doch das alles brachte einen neuen Schlag Frauen hervor, die gegen diese Zustände rebellierten.
Von Erna König
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Literatur
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Dienstag, 26. Mai 2009
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Wer heute den Namen George Sand hört oder liest, denkt an eine Männer verschlingende, Trivialromane schreibende französische Autorin in Männerkleidung, mit Zylinder und Zigarre – eine femme fatale. Dass sie ganz anders war, bezeugten viele zeitgenössische Schriftsteller wie Heine, Flaubert, Balzac, Hugo und Turgenjew, mit denen sie persönlichen Kontakt pflegte. Wie kam es, dass diese Frau in Vergessenheit geriet?
Von Erna König
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Sonstiges
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Freitag, 12. Dezember 2008
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Für das heute vielgebrauchte Wort „Emanzipation“ wurde vor
ca. 250 Jahren das Wort „Selbstverwirklichung“ benutzt. Nur wenigen Frauen
gelang es damals, sich zu verwirklichen. Selbst in der darauffolgenden Romantik
änderte sich kaum etwas für die Frau.
Von Erna König
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Rückblick
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Samstag, 8. März 2008
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Ausverkauft! Schon Tage vor Charlotte Roches Lesung im Filmhaus waren alle Karten restlos weg. Die Lübecker sind also wissbegierig und belesen, besonders wenn es um Roches Romandebüt „Feuchtgebiete“ geht. Die ehemalige Viva- Moderatorin mit dem losen Mundwerk hat ein Buch geschrieben, das polarisiert.
Von Stephanie Gerlich
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