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Rückblick
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Das Theater Lübeck hat dieses Stück, verfasst von Michael Wallner, im Jungen Studio uraufgeführt. Der Börsenheld Dirk Fischer flieht nach dem letzten großen Finanz-Crash
nach Rio, versucht einen Selbstmord, beginnt eine Affäre mit einer
ihrerseits krisengebeutelten Ureinwohnerin und kehrt schließlich
unbelehrt und ungeläutert in die ebenfalls unveränderte
mitteleuropäische Finanzwelt zurück.
Von Uta Lemper
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Rückblick
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 Astrid Färber (Hedda Gabler) Es ist kein Stück zur Erbauung Arbeitsloser, obschon es gerade auch deren aktuelle Realität trifft. Dazu ist es zu düster und beklemmend. Gezeigt werden die Langeweile und Perspektivlosigkeit einer Frau ohne Lebensaufgabe sowie der Reiz von Gewalt und Machtmissbrauch als Ausweg, der sich wiederum als Irrweg entpuppt. Nebenbei wird an der Kälte der patriarchalischen Karrierewelt und an der Konsumgesellschaft Kritik geübt. Die Vater-Tochter-Beziehung dieses starken, unangepassten Frauencharakters aus dem Fin de siècle ist der gruselige, geheimnisvolle Hintergrund in der Inszenierung. Der Regisseur Klaus Hemmerle betont den Horror der kleinbürgerlichen Katastrophe, das Schicksalhafte.
Von Dr. Kirstin Hartung
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Ankündigung
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Das Heilige Land, Brennpunkt eines unheiligen Konfliktes, ist der rätselhafte Magnet der drei monotheistischen Weltreligionen. Was bindet die Menschen an diesen Ort? Was sind ihre Hoffnungen und Ängste? Ist eine Lösung der Konflikte im heutigen Nahen Osten menschenmöglich? Das Stück von Lessing hat am Freitag, 5. Februar 2010 im Großen Haus Premiere.
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Ankündigung
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Auf den globalen Finanzmärkten scheint der letzte Rest von Realität verbrannt zu sein. Mehr als Grund genug für eine Auftragsarbeit, die der bekannte Romancier (»April in Paris«) Michael Wallner für das Theater Lübeck schreibt. Am Donnerstag, 4. Februar 2010 ist Uraufführung im Theater Lübeck.
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Anlässlich des Bundeskongresses des Verbandes deutscher Puppentheater findet in Lübeck vom 2.-10. Januar 2010 das 1. Figurentheater-Festival statt. Für zehn Tage wird dann in Lübeck die ganze Vielfalt des Figurentheaters in Inszenierungen aus dem ganzen Bundesgebiet zu erleben sein. Kinder, Familien und Erwachsene können Dramen, Märchen, Opern und Kabarett in Solospielen, Ensembleinszenierungen und experimentellen Spielformen kennen lernen.
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Rückblick
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Wie ist Johann Strauß’ Meisterwerk Der Zigeunerbaron einzuordnen? Als Oper oder als Operette? Die Eutiner Festspiele – damals noch Eutiner Sommerspiele – verkauften das Stück vor mehr als fünfzig Jahren als „Komische Oper“. Und auch in Lübeck ist man sich da nicht so ganz schlüssig, wie ein Beitrag der dortigen Musikdramaturgin Dr. Katharina Kost im Programmheft zeigt. Nun – nach 150 Minuten weiß man’s: Für den hier schon bekannten Regisseur Jürgen Pöckel ist dieses Werk in erster Linie ungarische Nationaloper. So bringt er des Meisters ohnehin sehr opernhaft ausgearbeitete Musik über die Bretter des Hauses an der Beckergrube.
Von Horst Schinzel
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Am Samstag, 28. November 2009 um 19.30 Uhr wird im kunstraum_mühlenstrasse eine Kurzfassung der Kammeroper Killing Structure gezeigt. In einer Gesellschaft, in der alles erlaubt ist, wird die Zwanglosigkeit zum größten Zwang.
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Tolerant, konsensorientiert und politisch korrekt - ganz nach dem Verhaltensdesign westeuropäischer Bildungsbürger wollen zwei Elternpaare den handfesten Schulhof-Streit ihrer jungen Söhne durch ein nachmittägliches Gespräch im Wohnzimmer beilegen. Es geht um die Frage aller Fragen des Miteinander: Können wir beherrschen, was uns beherrscht?
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Es gibt ein Land, das nur für die kleinen und großen Kinder sichtbar ist: Nimmerland! In diesem Abenteuerland, das jedes Kind kennt, leben die „verlorenen Jungs“ und Peter Pan, der Junge, der keine Mutter hat, der nicht erwachsen werden will und der fliegen kann!
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Was ist los in Schrebergärten, Boutiquen, im Theater, unter Journalisten und Ökos, in der Bahn und anderswo? Im Osten, wie im Westen? Vor ungefähr einem Jahr hatte Katja Riemann die Idee zu diesem Abend. Es galt in den Proben heraus zu bekommen, ob sich ohne dramaturgische Krücken erzählen ließe, worüber sie phantasieren wollte: über diese Merkwürdigkeit und Sperrigkeit im täglichen Umgang mit den Bewohnern dieses Landes.
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