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Ankündigung
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 Sebastian Fitzek Spannung pur gibt es am Mittwoch, 8. September 2010 ab 20.00 Uhr zu erleben, wenn der Autor Sebastian Fitzek in St. Petri aus seinem neuen Roman Der Augensammler vorliest. Über das Buch: Er spielt das älteste Kinderspiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deiner Tochter. Deinem Sohn. Er gibt dir 45 Stunden Zeit, sie wiederzufinden. Der Countdown läuft.
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Buch-Rezension
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Die Bibel ist das bekannteste Buch der Welt, doch nirgends wird dort Biff genannt. Eigentlich heißt Biff ja Levi, aber so wird er nie genannt, sondern eben Biff. Biff wurde einfach unterschlagen, keines der vier Evangelien erwähnt ihn, doch jetzt gut zweitausend Jahre nach dem Tode und der Wiederauferstehung von Jesus bekommt Biff durch den Racheengel Raziel den himmlischen Auftrag, diese literarische Lücke zu schließen. Und Biff erzählt uns als Jesus bester Freund nun von seiner Kindheit und Jugend, so wie es aus seiner Sicht war. Niemand weiß besser als Biff, wie problematisch es für Jesus war, als Heiland geboren zu werden.
Von Ronja Löwenherz
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Buch-Rezension
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Noch kürzlich war die Welt mit einem Bild von Südafrika konfrontiert, das uns weismachen wollte, alles sei in Ordnung. Jubelnde, tanzende Menschenmassen, mit nervtötenden Vuvuzelas bewaffnet, friedlich feiernd und den weltoffenen Gastgeber der weltweiten Fußballgemeinde gebend. Für wenige Wochen schien sich dieses Märchen vom friedlichen Land am südlichen Ende Afrikas, das die schweren Schatten der jahrelangen
Apartheid langsam ablegt, zu bewahrheiten. Doch die Realität ist längst
wieder angekommen. Südafrika, besonders die Großstädte wie Kapstadt,
Johannesburg oder Durban gehören zu den gefährlichsten Orten auf Erden.
Von Holger Kistenmacher
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Buch-Rezension
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Blau ist die Blume der romantischen Sehnsucht. Blau ist auch
die schön verückte Terri, als der Held Kornblum – ebenfalls blau – sie kennen
lernt. Und Blau ist die Farbe der Hoffnung. Darauf, dass dieses hinreissende
Buch aus dem Matthes & Seitz Verlag noch ungezählte Auflagen erleben wird.
Denn Sten Reens Kornblum ist ein großer Wurf.
Von Britta Koth
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Ankündigung
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Der Literatursommer ist eine jährlich wiederkehrende Reihe des Literaturhaus Schleswig-Holstein. Themenschwerpunkt ist immer das Gastland, welches auch beim Schleswig-Holstein Musikfestival das kulturelle Schwerpunktland ist. Der Länderschwerpunkt 2010 ist Polen. Etwa 40 Autorenlesungen und Rezitationen finden zwischen Mitte Juli bis Anfang September in ganz Schleswig-Holstein statt. Zwei der Autoren kommen dabei auch nach Lübeck.
Von Majka Gerke
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Ankündigung
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Das definitive nordische Poetry Slam Highlight dieses Sommers. Slam A Rama ruft zum großen „Final Slam“ der Schleswig-Holstein Poetry Slam Meisterschaften 2010 am Samstag, 24. Juli ins Filmhaus Lübeck.
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Rückblick
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Trotz sommerlicher Hitze fanden sich am Donnerstag, 15. Juli zahlreiche Besucher im Audimax der Universität Lübeck zur letzten Veranstaltung des "Studium Generale" in diesem Semester ein. Es ging um das Thema "Traum und Trauma Czernowitz".
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Literatur
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Lübeck ist nicht nur berühmt für sein Marzipan. Lübeck ist auch berühmt für seine Literaten. Günter Grass, Thomas und Heinrich Mann, Emanuel Geibel, Erich Mühsam, um nur einige zu nennen, erlangten bleibende Präsenz. In Vergessenheit geraten ist dagegen die Lübecker Schriftstellerin Ida Boy-Ed. Zu Lebzeiten eine Berühmtheit, war ihr Salon Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Hansestadt.
Von Christel Busch
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Literatur
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Der offene Schlagabtausch zwischen München und Lübeck um den Thomas-Mann-Preis ist vergessen. Vergessen ist auch, dass man eine dem Rang Thomas Manns würdige Lösung erst gefunden hatte, nachdem "Unser Lübeck" erstmals im Oktober 2008 die Idee eines gemeinsamen Preises in die öffentliche Diskussion einbrachte. Im Sommer 2009 übernahm Prof. Borchmeyer und Prof. Wißkirchen unsere Idee und der Streit war beendet.
Von Unser Lübeck
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Buch-Rezension
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Es sind 88 Gedichte, die Politycki in diesem schmalen Band
präsentiert. Das Gros dieser poetischen Stücke entstand zwischen 2004 und 2008
im Svendborger Brechthaus. Die Tatsache jedoch, dass viele der Verse in Brechts
ehemaligem Arbeitszimmer verfasst worden sind, taugt allenfalls als
topographische Klammer. Was diese lyrischen Momentaufnahmen auszeichnet, ist
ihr streunender Habitus, ihr schweifender Ton. Mal flanieren sie mitten durchs Leid, mal spazieren sie ein paar
Meter mit irgendeiner flüchtigen Freude – und ziehen dann weiter.
Von Britta Koth
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