Auf Einladung des Organisatorinnenkomitees des Weltfrauentags in Lübeck kam die bekannte Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler für eine ganze Woche in unsere schöne Stadt. Die Hauptveranstaltung in der Petri-Kirche stand ganz im Zeichen jüdischer Frauen. Ehrengast war Mirjam Pressler. Sie wurde 1940 in Darmstadt geboren,
studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen
in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in
Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Jobs. Unter anderem führte
sie einen eigenen Jeansladen.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Am Montag, 15. März 2010 liest die Autorin Alexandra Kui im Pressezentrum Lübeck aus ihrem Roman Wiedergänger. Mit unheimlicher Intensität erzählt Alexandra Kui von der Macht eines alten Fluchs und von einer Schuld, die über Generationen hinweg mit dem Leben gesühnt wird. Ein virtuos komponierter Spannungsroman.
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Im Rahmen der großen Retrospektive von Natalja Gontscharowa las der ehemalige Intendant des Hessischen Rundfunks und ARD-Korresponent in Moskau, Hans-Peter Riese in der St.-Annen Kunsthalle aus seinem vor kurzem erschienenen Buch Von der Avantgarde in den Untergrund. Russische Kunst von 1968-2006. Es ging in den vier ausgewählten Texten nicht um eine kunsthistorische Fachanalyse von Malstil, Sujets, Umgang mit dem Material oder Einordnung der vorgestellten Künstler in den Kosmos zeitgenössischer Kunst.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Ein erfrischender Roman, mit witzigen Dialogen und wiederum klugen, nachdenklich stimmenden Momenten und mit einer Reihe bizarrer Gestalten - das alles zu einer anregenden Story vereint. Deplatziert erzählt die Geschichte eines namenlosen Helden, der sich vor dem „Erwachsenwerden“ ziert, und ein karrierescheues, konsumunwilliges Leben führt. Der die moderne Zivilisation ablehnt und sich alleine ihren Anti-Maximen und Anti-Werten entgegenstellt.
Von Justina Hellfeuer
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Mit der Großen Kiesau Literaturnacht 2010, bei der wieder hochkarätige Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Privat-Häusern zeitgenössische Literatur präsentierten, fand auch eine Lesung im Haus Nummer 18, in der privaten Atmosphäre des Wohnzimmers von Susanne Schledt statt. Die Schauspielerin Heidi Züger hatte sich den Roman der türkischen Autorin Adalet Ağaoğlu Sich hinlegen und sterben
vorgenommen und in ausgewählten Abschnitten die Schlüsselstellen des
Romans vorgelesen. Ihre akzentuierte und eindringliche Stimme wurde
begleitet von den hochenergetischen Klängen des Akkordeons von Martina
Tegtmeyer.
Von Mark von der Lippe
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Bereits zum fünften Mal fand am letzten Samstag des Monats Februar die diesjährige Literaturnacht in der Großen Kiesau statt. Unter dem mehrfach doppelbödigen Motto „Der Lange Atem“ wurden in 10 verschiedenen Häusern Texte von 10 verschiedenen Autoren in vielfältiger Weise vorgetragen. Die Initiatoren Bettina Thierig und Reinhard Göber konnten zahlreiche Schauspieler, Autoren und Musiker dafür gewinnen und die Akteure kamen gern, viele dank „langen Atems“ schon zum wiederholten Mal.
Von Uta Lemper
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Unter dem Motto "Der lange Atem" stand in diesem Jahr die Literaturnacht in der Großen Kiesau. Gedichte oder Prosa, von den Autoren selbst oder von Schauspielern vorgetragen, manchmal von Musik begleitet, das ist eine Mischung, die ankommt.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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In der ausverkauften Großen Kiesau Nr. 1 erlebten die Gäste eine eindrucksvolle Darbietung von Lyrik und Kurzprosa der Autorin und Bildhauerin Bettina Thierig, vorgetragen durch den in Lübeck bekannten Schweizer Schauspieler Mario Gremlich als auch durch die Autorin selber.
Von Lucrezia Borgia
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Eine Institution im literarischen Lübeck zog am 27. Februar 2010 wieder Bücherbegeisterte auf Einladung der Bewohner in zehn Privathäuser in der Großen Kiesau inmitten der Altstadtinsel. Zehn Schauspieler, fünf Autoren und zwei Musiker lasen, spielten und musizierten in den historischen Gemäuern. Der nassen Kälte des ausklingenden Winters trotzend empfingen Anwohner die Gäste mit Fackeln und rotem Teppich.
Von Oliver Ballendat
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„99 Sudelblätter von Robert Gernhardt zu 99 Sudelsprüchen
von Georg Christoph Lichtenberg“ – so lautet der Untertitel einer Sammlung von Zeichnungen, mit denen der 2006 verstorbene Zeichner und Dichter einige der
Aphorismen des 1799 verstorbenen Physikers ins Bild gesetzt hat. Auf diesen
Blättern wird das zusammen geführt, was zusammen gehört, nämlich der
wunderliche Witz Lichtenbergs mit dem himmelschreienden Humor Gernhardts. Was sich da zusammensudelt, ist blödelndes Bilderbuch und geistiger Höhenflug in einem.
Von Britta Koth
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