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Rückblick
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 Ekkehard Thieme: Gericht Sie sind von kleinem Format, die "radikalen" Radierungen von Ekkehard Thieme, denen die Kunsthalle St. Annen ihre neueste Ausstellung widmet. Der Betrachter muss nah herangehen, um sich die mehr als 100 teils skurrilen, teils humorvollen Miniaturen zu erschließen. Gezeigt wird Thiemes Frühwerk, Arbeiten aus den 1950er bis 1970er Jahren.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Ankündigung
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Unter dem Motto „Fifty-fifty - Du bist Künstler - Du stellst aus“ kann jeder Interessierte sein eigenes Kunstwerk gestalten und ab 6. Mai 2010 in der Galerie des Lübecker Cafés und Theaterszene-Treffpunkts COLESTREET in der Beckergrube 18 ausstellen. Dazu steht ab 15. März 2010 im Cafe COLESTREET für jeden eine 50 cm x
50 cm große Kartonplattform zur Abholung bereit, die in den
verschiedenen künstlerischen Techniken nach freier Wahl gestaltet
werden kann.
Von Colestreet
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Kunst
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 Selbstportrait, 1887 Maria Slavona, als Marie Dorette Caroline Schorer am 14. März 1865 in Lübeck geboren, ist die Tochter des Apothekers Theodor Schorer und seiner Frau Ottilie, geb. Steger. Schorer gehört die Löwenapotheke in der Königstraße, Ecke Johannisstraße 13, heute Dr.-Julius-Leber-Straße 13. Mit ihren Geschwistern, zwei Brüdern und zwei Schwestern, verlebt sie eine glückliche Kindheit in dem alten Patrizierhaus in der Johannisstraße. Ihr Elternhaus ist kultureller Mittelpunkt für Literaten, Künstler und Intellektuelle. Zu diesem Kreis gehören auch Emanuel Fehling und Franziska, genannt Fanny, Gräfin zu Reventlow, die, wie Marie, Lübeck verlassen und zum Malstudium nach München gehen wird.
Von Christel Busch
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Kunst
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Mit verschränkten Armen vor dem Bild stehen, Bierbauch und Unterlippe vorschieben und schwer atmend Verächtlichkeit demonstrieren, das kann jeder. Oder zickig das gerichtete Näschen rümpfen und unverständig mit dem Köpfchen schütteln angesichts solch irritierender Kunst geht auch ganz einfach. Dazu braucht´s noch nicht mal Bildung. Der Leonardo da Vinci, der konnte noch malen, auch wenn die Mona Lisa ein wenig merkwürdig guckt und überhaupt ist das Bild ja auch viel kleiner, als man immer denkt, aber immerhin: Die haben sich wenigstens bemüht.
Von Anja Es
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Ankündigung
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Wie kürzlich die Kunsthalle St. Annen mit der großen Retrospektive der russischen Avantgardistin Natalja Gontscharow, wartet auch das Kulturforum Burgkloster zu Beginn des Jahres mit einem Highlight seines diesjährigen Ausstellungzyklus auf, einer Retrospektive des Lübecker Malers Horst Skodlerrak. Vernissage ist am Sonntag, 28. Februar um 11.30 Uhr.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Ankündigung
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Vom 6. - 28. März 2010 wird im Heiligen-Geist-Hospital die Ausstellung "Restaurieren heißt nicht wieder neu machen" gezeigt. Sie gibt in verschiedenen Stationen anhand von Texten, Bildern und ausgestellten Objekten Aufschluss über Aufgabenfelder, Zielstellungen und Vorgehensweisen von Restauratoren. Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen und Führungen.
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Ankündigung
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Die Ausstellung präsentiert mit der Berliner Zeichnerin Juliane Laitzsch und dem Lübecker Performanceduo TallBlondLadies eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit historischen Wandmalereien in Lübeck. Am Samstag, 27. Februar um 19.30 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.
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Ankündigung
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Die Galerie Müller & Petzinna beginnt das Jahr mit einer großen Ausstellung von Bildern von Maria Moser, einer sehr bemerkenswerten Gegenwarts-Künstlerin Österreichs. Björn Engholm wird auf der Vernissage am 26. Februar eine kurze Einführung halten.
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Ankündigung
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Bereits im Vorfeld dieser großen Show der Pop-Art und ihrer hauptsächlichen Akteure wie Andy Warhol, Jeff Koons, Damien Hirst, Martin Kippenberger und Takeshi Murakami gab es ein großes Medienecho. Vielfach wurde die Austellung, die jetzt in der Hamburger Kunsthalle und vorher bereits in der Londoner Tate-Gallery gezeigt wurde, scharf kritisiert. Vom Ausverkauf der Gegenwarts-Kunst war die Rede. Im renommierten Art-Magazin sprach Markus Heinzelmann gar von einem Anti-Tipp.
Von Holger Kistenmacher
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Rückblick
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Große Bilder brauchen einen großen Rahmen. Bei der
Vernissage am 7. Februar in der Kunsthalle St. Annen haben Natalja Gontscharowas Werke genau
den bekommen. Weit gereist sind sie, die 70 Bilder, die aus der Fülle ihrer
Arbeiten ausgewählt wurden – fast alle stammen aus der Staatlichen
Tretjakow-Galerie in Moskau. Der Untertitel der Ausstellung „Zwischen
russischer Tradition und europäischer Moderne“ weist auf die Bandbreite der
Exponate: Von traditioneller Volkskunst bis zu Kubofuturismus erwartet die
Besucher ein stilpluralistischer Kosmos von überwältigender Strahlkraft.
Von Britta Koth
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