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Timmendorfer Strand ist nicht "I punti della malavita". Das Seebad steht für inkognitive Sonnenbrillen, teure Mode und ungewöhnliche Gesichter. Das inspiriert den Fotografen Jens König. Seit 3 Jahren macht er dort mit seinem Fototeam Street-Casting und sucht nach Mafiosi-Charakteren. In Mode von Prada, Dolce & Gabbana und Ermanno Scervino setzt er sie verwegen und familiär in Szene. Todschick und brandgefährlich. Hinter den Brillen stecken seriöse Geschäftsleute und internationale Fotomodelle. Jens König: "Die tun nichts, die wollen nur spielen..."
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Bilder, die scheinbar die Wirklichkeit spiegeln, da sie ja dem Anschein nach fotografisch entstanden sind. Doch schnell kommen dem Betrachter Zweifel, denn das, was da so wirklichkeitsgetreu daher zu kommen scheint, sieht geradezu künstlich, ja surreal aus. In Lübeck ist eine Ausstellung mit über 50 "CAMERA OBSCURA"- Arbeiten zu sehen.
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Von Karfreitag, 21. März bis Ostermontag, 24. März 2008 wird im Travemünder Kreuzfahrt-Terminal die Kunst-Ausstellung "4 Tage im März" zu sehen sein: Zwei Videokünstlerinnen, vier Maler, ein Fotograf, ein Bildhauer und eine Künstlerin aus Finnland, die eine Papier-Installation mitbringt. Die Ausstellung wird ein kostenloses Kunstvergnügen auf hohem Niveau und mit Sicherheit eine der bemerkenswertesten Kunst-Aktionen des Jahres im Ostseebad Travemünde. Unbedingt hingehen!
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Der Kaufmannssohn Thomas Mann ist 15 Jahre alt, als er beim Schmökern in einer Zeitung ein Bild entdeckt, das ihn absolut fasziniert: „Kinderkarneval“ des deutschen Künstlers Friedrich August Kaulbach. Begeistert reißt er die Seite heraus und heftet sie mit Reißnägeln über seinen Schreibtisch.
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Auf der zweiten HanseArt in den Mediadocks werden ca. 50 Künstler ausstellen. Die Teilnahme setzt eine Bewerbung voraus, die von Hermann Sawitzky, Franziska van Aspern und Olympia Sprenger juriert wird. Wird die HanseArt 2008 dieses Jahr anders? Veranstalter Thomas Roth hat Verbesserungen angekündigt.
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Am Mittwoch, 5. März hält Dr. Rainer Foß einen Vortrag über den Barockkünstler Bernini. Als sich der Protestantismus im Norden Europas festgesetzt hatte und die Schmucklosigkeit seiner Kirchen predigte, fanden die Päpste in Gianlorenzo Bernini das Genie, das ihnen die Ewige Stadt bühnenreif ausschmückte. Bernini (1598-1680) lebte und arbeitete mit nur einer kurzen Unterbrechung unter acht Päpsten in und für Rom. Der Vortrag konzentriert sich auf die frühen Werke des Meisters, die er für den Kardinal Scipio Borghese anfertigte und die heute in der Villa Borghese stehen und auf die Ausgestaltung des Petersdomes.
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Es ist ein jährliches Ritual in einer der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Altäre Deutschlands: In den letzten zwei Wochen vor Ostern werden die Flügel zahlreicher Wandelaltäre des St. Annen-Museums geschlossen. Am 9. März 2008 um 18 Uhr begeht das Museum in den Klostergewölben die Schließung öffentlich mit einem feierlichen Akt zu Klängen mittelalterlicher Kirchenmusik. Die Musikerinnen ziehen durch den Kreuzgang ein und spielen mittelalterliche Kirchmusik auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten des Mittelalters.
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Am Mittwoch, 27. Februar wird im Rathaus von Bad Schwartau die Ausstellung "Kopf an Kopf" eröffnet. Zum Thema Kopfsalat zeigen Gisela Abel und Ingeborg Pieper eine Ansammlung von Köpfen. - Kopf an Kopf – In verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Materialien: Portraitmalerei, Collagen, Ton, Gips, Holz, Stein. Skurrile Köpfe vom leichten Klorollenkopf bis zum schweren Steinschädel sind dabei.
Von Ingeborg Pieper
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Pietro di Cristoforo Vanucci, genannt il Perugino, ist noch zu Lebzeiten von Michelangelo und Leonardo, insbesondere aber von Raffael, seinem grössten Schüler, überstrahlt worden. Vasari, der Reich-Ranitzky der italienischen Renaissancemalerei, zog die Florentiner vor, zollte dem Umbrier nur widerstrebendes Lob. Und so kam es, dass sein Bild über die Jahrhunderte verblasste, bis ihn im Jahre 2004 die grosse Retrospektive in Perugia wieder ins Rampenlicht stellte. Am Dienstag, 19. Februar 2008 wird Dr. Horst Baumann einen Vortrag über diesen bedeutenden Renaissance-Künstler halten.
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Die Kunsthistorikerin Tamara Thiesen stellt am Freitag, 8. Februar im St. Annen-Museum ihr Buch über Benedikt Dreyer vor. Der spätgotische Bildschnitzer lebte bis 1555 in Lübeck. Der von ihm geschaffene Antonius-Altar ist heute Bestandteil der großartigen Sammlung mittelalterlicher sakraler Kunst im St. Annen-Museum in Lübeck.
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