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Sie sind von kleinem Format, die "radikalen" Radierungen von Ekkehard Thieme, denen die Kunsthalle St. Annen ihre neueste Ausstellung widmet. Der Betrachter muss nah herangehen, um sich die mehr als 100 teils skurrilen, teils humorvollen Miniaturen zu erschließen. Gezeigt wird Thiemes Frühwerk, Arbeiten aus den 1950er bis 1970er Jahren.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Große Bilder brauchen einen großen Rahmen. Bei der
Vernissage am 7. Februar in der Kunsthalle St. Annen haben Natalja Gontscharowas Werke genau
den bekommen. Weit gereist sind sie, die 70 Bilder, die aus der Fülle ihrer
Arbeiten ausgewählt wurden – fast alle stammen aus der Staatlichen
Tretjakow-Galerie in Moskau. Der Untertitel der Ausstellung „Zwischen
russischer Tradition und europäischer Moderne“ weist auf die Bandbreite der
Exponate: Von traditioneller Volkskunst bis zu Kubofuturismus erwartet die
Besucher ein stilpluralistischer Kosmos von überwältigender Strahlkraft.
Von Britta Koth
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Viele Menschen pilgern weltweit Tag für Tag in das schwedische Möbelhaus mit den gelben Buchstaben, um sich bewusst oder unbewusst dem Konsum hinzugeben. Man kämpft um einen Parkplatz, folgt stur den Wegweisern auf dem Boden, isst nach dem Bezahlen einen Hotdog und scheitert zu Hause an der fehlenden Schraube.
Von Oliver Ballendat
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Der Hamburger Künstler Helmut Preller hat sie am 13. August 2009 errichtet – die Klage- und Gedenkmauer in Schönberg. Gedacht als Erinnerung an alle, die an der innerdeutschen Grenze zu Schaden oder zu Tode gekommen sind, wurde sie am 9. November, dem Tag des Mauerfalls, für viele Besucher zu einem aktiven Symbol gegen das Vergessen.
Von Britta Koth
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Die samstäglichen Besucher der Altstadt-Galerie treffen und trudeln langsam ein – wie es sich gehört für einen Sommertag um 12 Uhr. Entspannt füllen sich Räume wie Garten. Das Publikum verteilt sich vor den Bildern, die auf zwei Ebenen gehängt sind und die – obwohl zahlreich – viel Luft um sich haben. Dass sich die Tiere von Hanne Nagel-Axelsen in so großer Menge auf den Galerie-Wänden tummeln können, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Künstlerin trotz ihrer Vorliebe für imposante Formate auch „Kleintiere“ im Angebot hat.
Von Britta Koth
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Die Vernissage der Ausstellung "Frauen" im DGB-Haus hat gezeigt, dass Kunst in der Lage ist, Menschen zueinander zu führen, sogar am Montag, der doch in der Regel für den Bürger mit allen Schrecken des Arbeitslebens verunstaltet ist.
Von Oliver König
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"53 ° Nord" ist der Titel einer Ausstellung von ver.di in der Europa Passage in Hamburg. Untertitel: "Arbeitswelt Hafen". Begleitend werden Bilder der Hamburger Fotografin Sabine Vielmo gezeigt. Was immer man schon über Containerschifffahrt wusste – auf diesen Bildern wird die abstrakte Welt der Globalisierung plötzlich anschaulich: Die harte Arbeit an Bord der Ozean-Giganten genauso wie die Momente großer Schönheit auf See.
Von Britta Koth
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Am Samstag, dem 20. September 2008, um 18 Uhr fand anlässlich einer Kunstkampagne der Stadtgalerie eine Podiumsdiskussion zur „midissage arttalk“ im Café „Cole Street“ statt. Die Idee, Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – nämlich in den Schaufenstern der Innenstadt – finde ich spannend und äußerst interessant.
Von Bruno Böhm
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Nach dreizehn Tagen mit einer Ausstellung feierte die Stadtgalerie e.V. eine Art Bergfest in Form einer Talk-Runde in der Cole Street. Eingeladen waren dazu Politiker, natürlich der Künstler Claus Görtz (dessen Werke zurzeit in 40 Einzelhandelsläden in der Stadt zu sehen sind) und Kunstinteressierte schlechthin.
Von Stephanie Gerlich
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Das neue Circus Roncalli Programm 2008 hat das Motto: "All You need is laugh!" dem inzwischen 70 jährigen Klaus Voormann gewidmet. Die Umsetzung des Mottos fällt Kindern leicht, aber für viele Erwachsene ist Lachen zum Problem geworden. Da kann Roncalli helfen.
Von Jürgen Gitesh Klatt
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