Trotz sommerlicher Hitze fanden sich am Donnerstag, 15. Juli zahlreiche Besucher im Audimax der Universität Lübeck zur letzten Veranstaltung des "Studium Generale" in diesem Semester ein. Es ging um das Thema "Traum und Trauma Czernowitz".
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Wer am Freitag mit Makulatour auf Abwege ging, geriet mitten im
juniberauschten Behnhaus-Garten auf eine Expedition in ein grandioses
Gefrierfach: Gleich hinter dem Entrée ließ Simon Faithfull tödlich-kalten Wind
durch eine verlassene Walfangstation streichen – und Mirko Bonné ergänzte aus Der
eiskalte Himmel und Antarktika, Antarktika. Über einen Abend mit
Tiefsttemperaturen, Tauchgänge in andere Wirklichkeiten und...Tinnitus.
Von Britta Koth
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Sechs Poeten, darunter Hans-Josef Ortheil und Cees Nooteboom, locken am Samstag mehrere Hundert Menschen in die St. Petrikirche. Zum vielversprechenden Thema "Metropolen" bieten die Autoren Kostproben ihrer Kunst und plaudern angeregt mit der Moderatorin Ruth Fühner. Abgerundet wird das literarische Vergnügen mit Jazzklängen des New York Jazz Collectives und Genüssen für den Gaumen. Warum nur verläßt Cees Nooteboom dieses Gesamtkunstwerk schon weit vor der Halbzeit?
Von Oliver König
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Moritz Rinke liest in Lübeck aus seinem Erstlingsroman Ein Mann, der durch das Jahrhundert fiel, ein autobiografischer Familien- und Heimatkrimi von der Naturbühne des am Teufelsmoor gelegenen Künstlerdorfs Worpswede. Er formuliert witzig, sprachgewandt und liebevoll und stellt insgesamt ein Norddeutsches Gesamtkunstwerk vor. Mit seiner Lesung am 11. Mai 2010 startete er die Wettbewerbsreihe um den Debütpreis des Buddenbrookhauses, ausgetragen vom Lionsclub Lübeck-Hanse.
Von Hildegard Przybyla
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Die Eutiner Schlossterrassen sind
eine feierliche Kulisse für die Lesung des 87-jährigen Autors. Dem
Organisations-Geschick von Amnesty International, der Kreisbibliothek Eutin und
der Gruppe 27. Januar ist der liebevolle Rahmen dieser Veranstaltung zu
verdanken; nichtsdestotrotz möchte Giordano sich nicht lange mit Präliminarien
aufhalten. Kaum sitzt er, beginnt er zu lesen. Er liest mit Tempo, mit Tragik,
zeitweise sogar unter Tränen – aber ohne Pathos. Das Publikum honoriert den bewegenden Vortrag: standing ovation für den Autor und seine Lebensgeschichte.
Von Britta Koth
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In mittelalterlicher Atmosphäre machte es sich am vergangenen Mittwochabend einer der bekanntesten Literaturkritiker Deutschlands zur Aufgabe, druckfrische Belletristik und aktuelle Sachbücher in der ihm eigenen humorvollen und intelligenten Art den zahlreich erschienenen Neugierigen nahezubringen. Denis Scheck galoppierte in 70 Minuten durch eine Vielzahl literarischer Neuerscheinungen der vergangenen Wochen und Monate.
Von Oliver Ballendat
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Am vergangenen Mittwoch trafen im Filmhaus in der Königstraße Filmtheorie und Schriftstellerbiografie aufeinander. Horror, Science Fiction und Fantasy waren die Hauptdarsteller in den Disziplinen Literatur und Film. Hintergründiges, Spannendes und Wissenswertes über das Genre im Allgemeinen und über die Werke eines Autors im Besonderen bildeten den Rahmen für einen abwechslungsreichen Abend.
Anlass dieser ungewöhnlichen Buchpremiere war das Erscheinen der
Anthologie Die Fantastischen 6.
Von Oliver Ballendat
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"Ich bin in einem Alter, in dem der Mensch das Recht hat, seine elegische Grundstimmung in Gedichte umzusetzen", erklärte der Maler und Lyriker Rainer Erhard Teubert bei einem seiner Poesie gewidmeten Abend im Kulturforum Burgkloster.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Auf Einladung des Organisatorinnenkomitees des Weltfrauentags in Lübeck kam die bekannte Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler für eine ganze Woche in unsere schöne Stadt. Die Hauptveranstaltung in der Petri-Kirche stand ganz im Zeichen jüdischer Frauen. Ehrengast war Mirjam Pressler. Sie wurde 1940 in Darmstadt geboren,
studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen
in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in
Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Jobs. Unter anderem führte
sie einen eigenen Jeansladen.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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Im Rahmen der großen Retrospektive von Natalja Gontscharowa las der ehemalige Intendant des Hessischen Rundfunks und ARD-Korresponent in Moskau, Hans-Peter Riese in der St.-Annen Kunsthalle aus seinem vor kurzem erschienenen Buch Von der Avantgarde in den Untergrund. Russische Kunst von 1968-2006. Es ging in den vier ausgewählten Texten nicht um eine kunsthistorische Fachanalyse von Malstil, Sujets, Umgang mit dem Material oder Einordnung der vorgestellten Künstler in den Kosmos zeitgenössischer Kunst.
Von Marlies Bilz-Leonhardt
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