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Woran merkt man, dass man älter wird? Welches sind die untrüglichen Zeichen des Alterns? Und ab wann setzt man sich mit der Unwiederbringlichkeit der Jugend auseinander?
Von Susanne Birck
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Am Sonntagabend sahen im Ersten 9,7 Mio. Zuschauer, wie Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm im Tatort in eine seltsame Situation nach der anderen geriet. Andauernd wurde sie zum Opfer: Erst ihrer eigenen Wahrnehmung, dann einer Wildsau und schließlich sogar fast das einer Drogendealerin. Merk-würdig war dieser Tatort dennoch nicht.
Von Britta Koth
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Drei Jahre hat Dieter Wedel gebraucht, um für Gier zu recherchieren, einen Film, der u.a. das Leben des Hochstaplers Jürgen Harksen benutzt, um zu zeigen, wie leicht Menschen blind werden vor Gier. Nicht nur der Hunger nach Geld – auch die Sucht nach Anerkennung oder Liebe lassen sie zur leichten Beute für Betrüger werden. Und – so lautet die These – die müssen dabei noch nicht einmal besonders geschickt vorgehen...
Von Britta Koth
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Wer sich am Sonntag, dem 03. Januar 2010 dafür entschieden hatte, öffentlich-rechtlich Fernsehen zu gucken, sah sich mit einem Tatort konfrontiert, der mit einem bekannten kommissarischen Team loslegte (Andrea Sawatzski/ Jörg Schüttauf), der jedoch mit unbekannter Intensität benahe faustisches Terrain betrat. Das Drehbuch verzichtet weder auf radikale Schwarz-Weiß-Malerei noch auf dramatische Motivlagen. Dafür auf langweilige Lehrstunden in Sachen Moral.
Von Britta Koth
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Auf den Nordischen Filmtagen Lübeck 2009 war Das Orangenmädchen der Eröffnungsfilm. Für die Verfilmung von Jostein Gaarders Erfolgsroman pfuschten die Drehbuchautoren leider zu sehr an der Vorlage herum.
Von Susanne Birck
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Da stehen ein paar Herren in schneeweißen Laborkitteln knöcheltief im schwarzen Schlick, füllen das Zeug sorgsam in Dosen ab, während sie ernsthaft über ihr Tun philosophieren. Auf dem nahen Deichweg steht ein handbetriebenes Maschinchen bereit, das aus den Dosen dann anständig verschlossene Konserven entstehen lässt mit dem eindeutigen Aufdruck: 1 Kilo Watt.
Von Gerda Vorkamp
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Wo viel Licht ist, wie bei den Nordischen Lichtspielfestspielen, ist auch viel Schatten. Wir konnten nicht nur in Unser Lübeck viel über Highlights lesen, aber bisher nichts über das Gegenteil. Hier kommt meine persönliche, absolut subjektive Auswahl in den Kategorien "Langweilig", "Schlecht" und "Absolute Frechheit".
Von Marvin
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Christian Potalivo, Produzent des dänischen Kinderfilms Monsterjaegerne (Die Monsterjäger) gab gerne zu, die Ghostbusters geliebt zu haben. Der Einfluss dieses Klassikers des vergnüglichen Kinderhorrors ist auch definitiv nicht zu übersehen. Liebevoll bis ins feinste Detail versteckt Regisseur Martin Schmidt, im Thriller- und Horrorgenre zu Hause, jede Menge Spaß für alle Altersgruppen, also auch geheime Gags für mitgeschleppte Eltern.
Von Marvin
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Gleich vier großartige Spielfilme der verschiedensten Genres konnte ich bei den Filmtagen gestern genießen. Mit dabei ein zu Herzen gehendes Kammerspiel aus Finnland, eine wunderbare Liebesgeschichte aus dem Neonazimillieu in Dänemark, der neueste Kino-Kracher von Fatih Akin, ein Hamburger Heimatfilm, sowie ein spannender Thriller um Alkoholschmuggel aus Island.
Von Holger Kistenmacher
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Mit Nord ist Rune Denstad Langlo ein ganz besonderes Debut im Spielfilmsektor gelungen. Auch wenn der typische "nordische Film" kaum zu definieren ist - wer Nord gesehen hat weiss, dies ist genau so einer! Der Film ist kommerziell gesehen in Norwegen enttäuschend gestartet, hat aber auf den Festivals umso mehr Widerhall gefunden.
Von Marvin
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